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Ob beim Auto, der Uhr oder dem Computer – kommt eine nachfolgende Generation auf den Markt, gibt es zwangsläufig einen Vergleich und es stellen sich die immer gleichen Fragen:

  • Was kann der Nachfolger besser als der Vorgänger?
  • Lohnt ein Upgrade auf die neue Version?
  • Welches Gerät hat die bessere Optik?
  • Wie gestaltet sich die Anschaffung preislich?

Auch bei den Smart Home Geräten erscheinen mittlerweile die nächsten Gerätegenerationen. Die Devices der Amazon Echo-Reihe machen dabei keine Ausnahme. Nachdem in 2016 die ersten Smart Speaker bei Amazon über die digitale Ladentheke gingen, erschien im vergangenen Jahr das Nachfolgemodell der zweiten Generation. Welches der beiden Geräte für Dich am besten geeignet ist und wer im Kampf Echo 1 versus Echo 2 die Nase vorne hat, zeige ich Dir in diesem Test.

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BildAmazon Echo, Weiß (Vorherige Generation)
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NameAmazon Echo, Weiß (Vorherige Generation)
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PreisPreis nicht verfügbar €
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BildAmazon Echo (2. Gen.), Intelligenter Lautsprecher mit Alexa, Hellgrau Stoff
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NameAmazon Echo (2. Gen.), Intelligenter Lautsprecher mit Alexa, Hellgrau Stoff
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Preis99,99 €
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Smart Home? Echo? Was soll das sein?

Alle, die den Amazon Echo und ähnliche Produkte schon in- und auswendig kennen, dürfen jetzt bis zum eigentlichen Vergleichstest weiterscrollen. Für alle anderen gibt es vorab einen kurzen Crashkurs.

Mit den sogenannten Smart Home-Geräten und -Applikationen vernetzt Du Deine vier Wände und erleichterst Dir eine Reihe von Aufgaben im Haushalt. Dabei werden Abläufe digitalisiert und vereinfacht oder im besten Fall sogar automatisiert.

Die Amazon Echos nehmen dabei als Smart Speaker die Rolle Deines persönlichen Assistenten im Haus ein.

Per Sprachbefehl kannst Du beispielsweise das Licht einstellen oder das Gerät liest Dir die aktuelle Verkehrslage vor. Du räumst also gerade Deine Küche auf und erfährst ganz nebenbei die News oder das aktuelle Wetter.

“Alexa, spiele thank u, next von Ariana Grande”, reicht aus und der digitale Assistent macht sich an die Arbeit. Dafür hat der Echo sogenannte Skills eingespeichert, die bestimmten vordefinierten Aufgaben entsprechen. Diese Skills kannst Du durch eine große Auswahl an weiteren Befehlen erweitern und Deinen persönlichen Präferenzen anpassen. Ein paar Beispiele dafür findest Du im folgenden Video:

Gleichzeitig dienen die Amazon Echos auch als Musikanlage. Die Speaker spielen Deine Songs von Spotify oder versorgen Dich mit Tracklisten Deiner Lieblings-Musikgenres. Natürlich wird auch die Musikfunktion mit der simplen Sprachbedienung aktiviert und gesteuert. So kannst Du zum Beispiel während Du unter der Dusche stehst, einfach die Playlist wechseln.

Smart Home und Alexa auf dem Vormarsch

Laut einer Studie von YouGov nutzen in Deutschland mittlerweile 13 Prozent der Bevölkerung Smart Home-Anwendungen. Auf ähnliche Ergebnisse kommt auch eine Studie des Radiovermarkters RMS zum Thema Smart Speaker. 12,7 Millionen Menschen in Deutschland verwenden einen klugen Lautsprecher in ihrem Haushalt. Das sind immerhin fast 15 Prozent der Bevölkerung.

Die Technologie rund um das vernetzte und digitalisierte Zuhause befindet sich also auf dem Vormarsch und wird sich in Zukunft weiter etablieren und entwickeln. Auch die Big Player im Technologiebereich stellen sich auf das Phänomen Smart Home ein und passen neue Produkte diesem Trend an. Die Aufgaben der Smart Home Geräte werden in den kommenden Jahren noch vielfältiger werden. Das Ende der Fahnenstange ist nämlich noch lange nicht erreicht. Eine Übersicht darüber, welche Möglichkeiten sich Dir bereits jetzt bieten, findest Du hier.

Mit diesen Informationen solltest Du jetzt (fast) Profi sein, wenn es um Smart Home geht.

Echo ist nicht gleich Echo

Bevor wir die beiden Echo-Generationen vergleichen, noch eine Anmerkung: Wir betrachten in diesem Vergleich die Grundversion des Echos. Amazon bringt zusätzlich zum normalen Echo noch zwei weitere Versionen auf den Markt.

Der Echo Dot ist der kleine Bruder des Echos. Nicht nur sprichwörtlich, sondern auch in der Erscheinung. Der Echo Dot hat kleinere Abmessungen und dementsprechend auch weniger Soundpower, ist aber einfacher zu transportieren und lässt sich leicht in Räumen mit wenig Platz integrieren.

Zusätzlich zum Echo Dot gibt es den Echo Plus. Wie der Name schon verrät, ist der Echo Plus der Alleskönner der Geräteserie. Dafür ist das Gerät mit circa 150 Euro in der Anschaffung teurer als die Grundversion. Das wohl angenehmste Feature ist der eingebaute Smart Hub. Der Echo Plus kann praktisch als Kommandozentrale Deines Smart Homes genutzt werden. Er stellt automatisch eine Verbindung mit Alexa her. Bei der Grundversion wird dazu noch ein Extragerät benötigt.

Kommen Wir nun zum Kampf der Generationen!

Für den Test der Echo-Generationen betrachten wir:

  • Optik
  • Spracherkennung
  • Sound
  • Kompatibilität
  • Preis

Die Optik

Eine Sache sollte Dir bei beiden Generationen des Echo klar sein: Du bekommst in jedem Fall einen Zylinder. Beide Smart Speaker kommen in dem Design, das auch schon die Pringles-Dosen weltbekannt gemacht hat.

Doch es gibt einige Unterschiede zwischen den Echo-Generationen. Die neuere Version ist mit einer Höhe von 14,8 Zentimetern deutlich kleiner als der Vorgänger, dafür aber mit fast 9 Zentimetern unwesentlich breiter. Die zweite Generation besticht also durch ein kompakteres Design und wirkt insgesamt stylischer.

Der größte Unterschied zwischen den Echos besteht in der Außenhülle. Während bei der ersten Generation das Äußere feststeht und die Auswahl der Farben auf schwarz und weiß begrenzt ist, hast Du bei der neuen Variante sechs verschiedene Möglichkeiten für die optische Gestaltung. Und das Beste: die Außenhüllen sind mit nur einem Knopfdruck wechselbar. So kannst Du von einer grauen Stoffhülle easy zu einer Holz- oder Metalloptik switchen.

Einen kleinen Trick für Besitzer der ersten Generation gibt es aber. Du kannst Dir zum Beispiel einen handgemachten Überzug für Deinen Echo 1 zulegen und das Gerät so etwas individueller aussehen lassen.

Bei den Bedienfeldern bleibt sich Amazon treu. Die Knöpfe für Lautstärke oder Stummschalten befinden sich bei beiden Geräten auf der Oberseite des Zylinders.

Die Spracherkennung

Bei der Spracherkennung hat die zweite Generation definitiv die Nase vorn. Die neuen Echos verfügen über die sogenannte Fernfeld-Spracherkennung. Dafür sind in den Geräten sieben Mikrofone verbaut, die Deine Stimme von überall erkennen. Du stehst also am Herd, willst einen Echo-Skill benutzen und musst dafür nicht extra in der Nähe sein.

Der Sound

Bei der Klangwirkung kannst Du Dir einer Sache sicher sein: Beide Echo-Generationen beschallen Dich mit einer ordentlichen Ladung an Sound. Bei beiden Varianten ist ein 63-Millimeter-Woofer verbaut, der die nötigen Töne im niedrigen Frequenzbereich produziert. Kurz: Das Ding hat ordentlich Bass!

Einen kleinen Unterschied zwischen den Echo-Varianten gibt es jedoch. Durch das kompaktere Design der zweiten Generation stattet Amazon den Echo 2 nur mit einem 16-Millimeter-Höhenlautsprecher aus. Beim Vorgänger gibt es an der Stelle noch einen 20-Millimeter-Lautsprecher. Darunter leidet der Klang in den Höhen ein wenig.

Wenn Du also einen Echo der ersten Generation besitzt und upgraden willst, musst Du beim Sound kleine Einbußen machen oder weiterhin auf den Klassiker vertrauen.

Die Kompatibilität

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Du auf die bessere Kompatibilität der zweiten Generation baust.

Der Echo 2 bietet nämlich einen kleinen, aber feinen Unterschied. Auf der Rückseite des Geräts findest Du einen Aus-/Eingang für ein AUX-Kabel. Es ist also möglich, dass Du Deinen Echo in eine Lautsprecheranlage einbaust und somit die leichten Schwächen im Sound ganz einfach wieder ausgleichst. Zu einer Verbindung mit Bluetooth-Lautsprechern sind beide Generationen der Smart Speaker fähig.

Bei allen weiteren Geräten aus der Alexa-Familie gibt es bei beiden Varianten keine Einschränkungen. So kannst Du beispielsweise mit beiden Geräten die Hue-Lampen von Philips steuern und für eine angenehme Atmosphäre durch gedämmtes Licht sorgen.

Der Preis

Die Preisfrage stellt sich bei jedem Elektronikgerät und ist gerade beim Amazon Echo der ersten Generation eine schwierige Angelegenheit. Denn: Der Echo 1 ist derzeit nur noch in der generalüberholten Version erhältlich. Daher können die Preise schwanken. Ursprünglich hatte die erste Generation ein stolzen Preis von 199,99 Euro.

Wer auf Nummer sicher gehen will, legt sich einfach den Echo Plus der ersten Generation zu. Dieser ist zwar etwas teurer, wartet aber auch mit einigen Extras wie dem Smart Hub auf die Nutzer.

Der Echo der zweiten Generation kostet in der normalen Ausführung 99,99 Euro.

Fazit

Ein Upgrade von der ersten zur zweiten Generation des Echo empfiehlt sich besonders für diejenigen, die Wert auf Design legen. Optisch macht der Echo 2 nämlich deutlich mehr her als sein Vorgänger.

Beim Sound hat die erste Generation die Nase vorn. Wer den Echo also vor allem als „Musikanlage“ benutzen möchte, sollte sich ein Upgrade auf die zweite Generation mehrfach durch den Kopf gehen lassen.

 

ECHO Gen. 1Echo Gen. 2
  • Sound
  • Design
  • Kompatibilität
  • Größe
  • Design
  • Sound

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