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Stelle Dir vor, dass Du an einem simplen Experiment teilnimmst. Deine Aufgabe? Du sitzt für 15 Minuten auf einem Stuhl in einem leeren Raum – und bekommst dafür auch noch Geld.

Easy, oder?

Dieses Experiment hat tatsächlich an der University of Virginia stattgefunden! Das Ergebnis: Fast die Hälfte der Probanden hat es nicht ausgehalten für diesen kurzen Zeitraum nichts zu tun. Stattdessen entschieden sich zwei Drittel der Männer und ein Viertel der Frauen dazu, sich selbst mit kleinen Elektroschocks unter Strom zu setzen. Die einzige Alternative, die der Leiter des Experiments angeboten hatte.

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Wieso fällt es unserer Generation so unglaublich schwer, einfach mal nichts zu tun? Unser Gehirn ist ohnehin im Dauereinsatz, solange wir leben. Wäre es da nicht angebracht, diesem wichtigen Organ eine kleine Verschnaufpause zu gönnen?

Wenn Du auf der Suche nach innerer Ruhe bist, findest Du im Folgenden 5 verschiedene Methoden, die Dir dabei helfen Entspannung zu finden und diese auch bewusst zu genießen! Dabei können Dir kluge Bücher, unterhaltsame Apps oder klassische, aber wirksame, Übungen wie Meditation Inspiration verleihen. Aber es gibt auch andere, durchaus überraschende, Ansätze.

  1. Meditation stärkt Deinen Körper und Deine Seele

Die spirituelle Praxis der Meditation ist fest mit der Geschichte der Menschheit verbunden. Allerdings besitzen aktuelle Studien erstaunlich wenig Aussagekraft über die Auswirkungen von Meditation auf den menschlichen Seelenfrieden. Aber wenn eine Theorie tausende Jahre überdauert und nach wie vor eine Quelle für Energie und Glück ist, dann muss da doch etwas dran sein?

Ja! Wer meditiert, trainiert seine Achtsamkeit. Du hörst bewusst in Dein Inneres hinein, entwickelst ein neues Körpergefühl und bist dazu in der Lage, Deine Gefühle und Gedanken zu sortieren. Du erlernst die Fähigkeit Dich bewusst auszuruhen, Momente der Ruhe zu genießen und reduzierst nachweislich Dein Stresslevel und du förderst sogar die Gesundheit Deines Herzens!

Klingt verlockend, oder?

Trau Dich einfach und probiere es aus! Diese Methode ist sehr klassisch, aber deshalb nicht weniger erfolgsversprechend. Wenn Du einen Blick in Bücher wie “Meditation für Anfänger lernen” wirfst, hast Du den ersten Schritt bereits getan. Schritt für Schritt sammelst Du Informationen über bestimmte Techniken, findest Deinen eigenen Rhythmus und verinnerlichst Atemübungen, die Du ganz bequem im Alltag anwenden kannst.

  1. Headspace: Meditation 2.0

Falls Du keinen Zugang zum Thema Meditation über herkömmliche Wege findest und Du mit Lehrbüchern nichts anfangen kannst, ist der Zug für Dich allerdings noch nicht abgefahren. Denn natürlich gibt es einige Apps für iOs oder Android, die Dir das Thema Meditation auf eine spielerische Art und Weise näher bringen.

Du bist eher der intuitive Typ? Dann ist die App “Headspace” etwas für Dich. Kleiner Nachteil: Derzeit gibt es diese App nur in englischer Sprache. Trotzdem schafft sie es, das durchaus ernste Thema auf das Wesentliche runterzubrechen. “Headspace” macht Laune und bringt ganz nebenbei auch Dein Gehirn in Schwung.

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Die App ist kostenlos und bietet Dir einen zehntägigen Einsteiger-Kurs. In dieser Zeit lernst Du die Vorzüge dieser detailverliebten App kennen, durchläufst einige Übungen und erfährst eine Menge über Dich selbst. Danach wird Headspace allerdings kostenpflichtig.

Ein kleiner Vorgeschmack:

  1. Mal doch mal!

Hey! Good news: Entspannen geht auch analog! Besorge Dir ein paar Buntstifte und ein Malbuch für Erwachsene und los geht’s.

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Malbuch? Sind wir dafür nicht schon zu alt? Zum Glück nicht! Die Zielgruppe “Kidults” ist längst im Visier der Spieleindustrie. Denn erlaubt ist alles, was gut tut. Und wenn jemand mit knapp 30 Jahren Spaß daran hat, den Todesstern aus LEGO nachzubauen, dann ist das so.

Dann wird es doch wohl in Ordnung sein, wenn Du Dir ein Malbuch schnappst, und ein wenig Farbe zu Papier bringst. Denn: Malen entspannt. Du gönnst Dir eine Pause von Deinem Smartphone und bist in der nächsten Stunde einfach mal nicht erreichbar. Außerdem wirkt es sich äußerst positiv auf Dein seelisches Gleichgewicht aus, wenn Du Dich der absoluten Reizüberflutung entziehst.

Aber keine Sorge: Du musst Deine Zeit nicht damit verbringen, kleine Tiere mit großen Kulleraugen auszumalen. Es gibt Malbücher für Erwachsene – jede Menge. Wie wäre es mit “FUCK – Das ultimative Fluch- und Schimpfmalbuch für Erwachsene”? Jedes Motiv besteht aus verträumten Ornamenten und einem, na ja, Wort für die Mülltonne. Die hübsch verzierten Wörter Koksnutte, Depp und Penisbär warten darauf von Dir farbig ausgemalt zu werden.

Natürlich kannst Du aber zum klassischen Mandala greifen oder Dir die alten Disney-Klassiker vornehmen – und mit etwas Farbe wiederbeleben.

  1. Progressive Muskelrelaxation für den schnellen Erfolg

Bei dieser Methode geht es etwas weniger spirituell zu, als bei der Meditation. Bei der progressiven Muskelrelaxation, auch progressive Muskelentspannung (PME) genannt, nimmst Du das Heft selbst in die Hand.

Zwar lauschst Du bei dieser Übung in der Regel den Ansagen, die vom Band kommen. Aber über die Intensität bestimmst Du allein. PME basiert auf dem Prinzip der Achtsamkeit. Du spannst ganz bewusst verschiedene Partien Deines Körpers für mehrere Sekunden an. Du darfst hier ruhig ein wenig kräftiger zu Werke gehen – je mehr Du spürst, desto besser.

Denn nachdem Du beispielsweise Deine Hände, Deine Waden oder Dein Gesicht angespannt hast, konzentrierst Du Dich direkt im Anschluss zu 100 Prozent auf die Phase der Entspannung. In vollem Bewusstsein spürst Du in die entsprechenden Körperteile hinein und fühlst regelrecht wie die einzelnen Zellen Deiner Muskelfasern wieder locker werden  – sehr angenehm.

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Eine Mischung aus körperlicher und seelischer Entspannung, die in der Regel schnellen Erfolg verspricht, da Du das Resultat in Echtzeit nachspüren kannst. Trotzdem profitierst Du auch bei dieser Technik von einem Langzeiteffekt: Verinnerlichst Du die Abläufe, kannst Du die kleinen Übungen problemlos in Deinen Alltag integrieren und praktisch überall anwenden.

Ich habe gute Erfahrungen mit dem Buch aus dem GU-Verlag gemacht. Aber es gibt auch andere Anbieter, die gute Kundenbewertungen haben. Kleiner Tipp: Wenn Du einen Spotify-Account hast, lege ich Dir diese Playlist ans Herz:

  1. Achtsamkeit – Willkommen im Hier und Jetzt

Du willst Deinen Alltag entschleunigen und einfach ein, zwei Gänge runterschalten? Gönne Dir regelmäßige Entspannung, in dem Du Dir hin und wieder eine Auszeit nimmst. Dazu brauchst Du keine App, kein Buch und keine Gadgets. Du brauchst nur Dich.

Achtsamkeit bildet die Basis jeglicher Art von Entspannung. In der Theorie musst Du nicht mehr tun, als Dein Bewusstsein auf das Hier und Jetzt zu richten. Gelingt es Dir, diese Methode zu verinnerlichen, hast Du eine gute Chance Zeitfresser und nagende Gedanken aus Deinem Bewusstsein zu verbannen. Das klingt zugegeben etwas esoterisch. Aber es gibt eine einfache Übung, um Deine Achtsamkeit zu trainieren.

Nimm Dir Zeit und nutze Deine Sinne! Fühle in Dich hinein und beantworte diese fünf simplen Fragen:

  • Was siehst Du?
  • Was hörst Du?
  • Was riechst Du?
  • Was schmeckst Du?
  • Was fühlst Du?

Ich sitze zum Beispiel gerade am Schreibtisch und blicke aus dem Fenster. Ich sehe zwei Tauben auf dem Dach vom Haus gegenüber, der Wind macht ihnen ganz schön zu schaffen. Dazu höre ich meine Lieblingsplaylist. Ruhige, melodische Musik, die meine Sinne beruhigt. Ich rieche und schmecke einen – etwas zu starken – Kaffee, den ich vor wenigen Minuten frisch aufgebrüht habe. Unter meinen Fingern spüre ich die harte Tastatur meines Laptops. Dazu nehme ich das weiche Polster des Stuhls wahr, auf dem ich sitze.

Du musst natürlich Bock darauf haben und bei der Sache sein.

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Was passiert? Du lenkst Deine Gedanken ganz bewusst auf Deine Umwelt und weg von den Dingen, die völlig willkürlich und wild durch Dein Bewusstsein schießen. Das Prinzip klingt zugegeben wenig speziell und sehr einfach. Aber wenn Du offen für diese Übung und entsprechend konzentriert bist, stellst Du bereits nach dem vierten oder fünften Mal die einsetzende Entspannung fest.