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Endlich ist sie da: Ab sofort steht die neue Corona-Warn-App der Bundesregierung zum Download bereit. Mit der neuen App sollen Infektionsketten unterbrochen werden. Doch wie funktioniert sie?

Corona App: Warum herunterladen?

Die Corona-Warn-App für Smartphones wurde offiziell vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegeben. Ziel ist die Eindämmung der Infektionskrankheit COVID-19. Denn die App teilt den Nutzern mit, ob sie Kontakt zu infizierten Personen hatten und ob ein Ansteckungsrisiko besteht.

Durch die weite Verbreitung der Corona App, sollen Infektionsketten unterbrochen werden. Denn je schneller die Nutzer erfahren, ob sie Kontakt hatten, desto schneller können sie darauf reagieren.

Corona-Warn-App
Quelle: Bundesregierung

Die App ersetzt nicht die gängigen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona, wie das Händewaschen, Abstandhalten und das Tragen von Masken für Mund und Nase.

Wer im Alltag verstärkt auf Hygienemaßnahmen setzten möchte, ist mit dem About You Mundschutz stylisch unterwegs und kann mit den praktischen Hygienehaken kontaktlos Bus fahren oder Türen öffnen.

Wo kann ich die App herunterladen und kostet sie etwas?

Die Nutzung der App ist freiwillig und kostenlos. Eine Anmeldung mit Name oder E-Mail-Adresse ist nicht nötig. Hier geht es zum Download:

Voraussetzung für den Download ist mindestens iOS 13.5 bzw. Android 6.0, weshalb vor dem Herunterladen ein Update des Betriebssystems auf dem Handy notwendig sein könnte.

Über die Löschung der Anwendung heißt es auf der Informationsseite der Bundesregierung:

Sie können die App jederzeit löschen. Damit werden auch alle von der App gespeicherten Informationen gelöscht.

Wie funktioniert die Corona App?

Das Prinzip lautet in der Kurzfassung: Die App misst, ob und wie lange man Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person hatte.

Ein offizielles Video erklärt den Vorgang folgendermaßen:

Nach der Installation läuft die Anwendung im Hintergrund und begleitet die Nutzer im Alltag. Durch Bluetooth-Technik erkennt die App andere Nutzer in der Umgebung, misst den Abstand und die Dauer der Begegnung. Das trifft auf den Einkauf im Supermarkt zu ebenso wie den Besuch des Lieblingsrestaurants.

Wenn bestimmte durch das RKI festgelegte Kriterien für Dauer und Nähe des Kontakts erfüllt werden, speichert die App die Begegnung. Die jeweiligen Handys tauschen dann verschlüsselte Zufallscodes aus.

Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren.

Der Zufallscode der infizierten Person wird den anderen Nutzern mitgeteilt. Falls man also in Kontakt mit einer infizierten Person gekommen ist, zeigt die Corona App einen Warnhinweis an.

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Foto: Anna Shvets | pexels.com

Wenn man einen Warnhinweis erhält, gibt die App sofort Handlungsempfehlungen für die Kontaktaufnahme mit Fachpersonal und Gesundheitsamt sowie die sichere Heim-Isolation. Ob man diesen Ratschlägen folgt, ist allerdings jedem selbst überlassen. Denn die Empfehlungen der App sind nicht rechtlich bindend.

Was macht die Anwendung mit meinen Daten?

Bei Corona-Apps aus anderen Ländern wie beispielsweise Südkorea wurden Bedenken über den Datenschutz laut. Die Corona-Warn-App der Bundesregierung verspricht dagegen Anonymität.

• Die App ermöglicht keine Rückschlüsse auf Identitäten.

• Es erfolgt eine dezentrale Speicherung. Die Daten werden ausschließlich auf dem jeweiligen Smartphone gesichert und nach 14 Tagen gelöscht.

• Es gibt keine Einsicht für Dritte. Weder Bundesregierung oder Robert Koch-Institut, noch Google, Apple oder andere Nutzer können die Informationen über Infektionen oder Kontakte nachverfolgen.

Außerdem wurde der komplette Quellcode der App veröffentlicht, um unabhängigen Fachleuten Transparenz über die Entwicklung und Arbeitsweise der Anwendung zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden alle Interessenten auf der Frage-Antwort-Seite der Bundesregierung.