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Ob Rock am Ring, Splash, Melt, Hurricane oder Southside – der Festival Sommer steht an und damit auch die Frage: Was nehme ich mit? Vor allen Dingen als Frau gestaltet sich das Packen fürs Partywochenende ein wenig komplizierter als bei den Herren der Schöpfung. Vier frische Unterhosen und zwei Wechsel-T-Shirts reichen nun mal nicht!

Die gute Nachricht vorweg: Festivals sind in den vergangenen Jahren komfortabler (aber auch teurer) geworden. Die meisten großen Veranstaltungen haben bereits einen Pop-Up-Supermarkt auf dem Gelände: Solltest Du etwas vergessen haben, kannst Du es einfach vor Ort kaufen.

Ausschlaggebend für den Inhalt Deines Gepäcks sind natürlich das Festival und die Wetterbedingungen. Während Du im Juni auf dem Hurricane mit Regen rechnen musst, kann es Mitte Juli beim Splash super heiß sein. Deine Outfits solltest Du deshalb erst zusammenstellen, wenn Du weißt, wie Temperatur und Niederschlag werden.

Was Du brauchst, um das lange Wochenende auf dem Campingplatz zu überstehen, findest Du in meiner – selbst erprobten – ultimativen Festival-Packliste.

Here we go:

Praktische Ausrüstung für den Zeltplatz

Wir fangen mal mit den Basics an. Schließlich brauchst Du – auch wenn Du vermutlich nicht viel schlafen wirst – ein Dach, beziehungsweise Zelt, über dem Kopf. Hinzu kommen Schlafsack oder Decke, Luftmatratze oder Iso-Matte und so weiter.

Zelt: Sekundenaufbau oder Glamping?

Was das Zelt betrifft, musst Du immer bedenken, dass Du es auch aufbauen musst. Entscheidest Du Dich also für ein großes Modell, kannst Du damit rechnen, für einige Zeit damit beschäftigt zu sein. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber verraten, dass mit etwas Glück und gegen Einwurf von Dosenbier bestimmt der eine oder andere Nachbar auf dem Zeltplatz helfen wird.

Vermeide es unbedingt Billig-Zelte zu kaufen. Sie schützen Dich nicht vor Regen oder Hitze und es ist nachhaltiger Dir ein langlebiges Exemplar anzuschaffen, das Du auf jeden Fall wieder verwendest.

Diese drei Modelle unterscheiden sich in ihrem Komfort, aber auch im Aufbau. Je nachdem, ob Dir mehr nach “Glamping” ist oder es am Anreisetag besonders schnell stehen soll.

Schlafunterlage: Luftmatratze oder Iso-Matte

Ein Tipp vorweg: Komm am besten gar nicht erst auf die Idee drei Nächte auf Deiner Yoga-Matte zu pennen – Du wirst es bereuen. Bei dem wenigen Komfort, den der Zeltplatz bietet, solltest Du zumindest weich liegen.

Eine aufblasbare Luftmatratze ist natürlich besonders bequem. Das Modell von Deeplee kommt sogar mit einer wiederaufladbaren Pumpe, so dass Du sie in wenigen Minuten füllen kannst. Dank der Breite von 152 Zentimetern, finden auch zwei Personen dort Platz.

Wenn Du Platz sparen willst, rate ich Dir zu einer aufblasbaren Iso-Matte. Die Variante von Bahidora ist im eingerollten Zustand super klein und Du wirst trotzdem gut schlafen können.

Du möchtest einfach eine Standard Luftmatratze haben? Dann empfehle ich Dir das Modell von Enkeeo mit integrierter Pumpe. Damit brauchst Du Deine Schlafunterlage nicht umständlich mit dem Mund aufzublasen.

Schlafsack: Riesengroß oder dünn?

Womit Du Dich zudecken solltest, ist extrem abhängig von den Temperaturen die nachts herrschen. Wenn es über 20 Grad bleiben, wirst Du keinen dicken Schlafsack benötigen. Andersrum willst Du im Schlaf auf keinen Fall frieren.

Ein Mumienschlafsack wie der von Active Era hält Dich ordentlich warm. Im Hochsommer könntest Du mit dem dünnen Reiseschlafsack von Bahidora auskommen. Richtig kuschelig wird es mit dem King Size Schlafsack von Fundango, der sogar für zwei Personen ausreicht.

Taschenlampe: High End oder kleines Lämpchen

Ein Utensil, das Du AUF JEDEN FALL benötigen wirst, ist eine Taschenlampe. Abseits der Wege wird es nur wenig Licht auf dem Zeltplatz geben und Du möchtest ja nicht über Heringe und Campingstühle stolpern.

Dazu kannst Du Dir einen Klassiker wie die Maglite Mini anschaffen oder eine günstige Variante wie das Modell von Linkax kaufen. Damit wirst Du auch bei Nacht den richtigen Durchblick haben. Um im Zelt etwas sehen zu können und gleichzeitig die Hände frei zu haben, eignet sich eine Lampe wie die von AceCamp, die Du von innen an die Zeltdecke hängen kannst.

Körperpflege: Die wichtigsten Drogerieartikel

Ein Festival ist kein Wellness-Erlebnis. Nichtsdestotrotz hast Du die Möglichkeit zu duschen und kannst natürlich auch Deine Haare und Dein Make Up machen. Um aber nicht zu viel schleppen zu müssen, habe ich meistens nur das Nötigste mitgenommen.

Hier kommen die Beauty- und Pflegeutensilien, auf die ich nicht verzichten würde:

Ein kleines Set aus Reisefläschchen gefüllt mit Lieblingsshampoo, Duschgel und Co. reicht für drei bis vier Tage.

Ist die Schlange an der Dusche zu lang, schwöre ich auf Trockenshampoo von Batiste gegen einen fettigen Ansatz.

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Sonnencreme darf auf keinen Fall fehlen. Die Hawaiian Tropic Silk Hydration Lotion hat Lichtschutzfaktor 30 und duftet herrlich.

Feuchttücher kommen häufiger zum Einsatz als Du denkst. Vor allen Dingen, wenn mal keine Waschbecken in der Nähe sind…

Eine Reisezahnbürste ist praktisch, weil sie gegen Schmutz geschützt ist.

Statt Make Up, Puder und Concealer sorgt eine CC Creme wie die Glam Nude von L´Oréal für einen ebenmäßigen Teint und frischen Look.

Mascara sollte besser wasserfest sein, wie die False Lash Schmetterling Waterproof Wimperntusche von L´Oréal.

Eine kleine Bürste mit integriertem Spiegel passt sogar in die Bauchtasche.

Ohne Bedenken durchtanzen: Der Deostick von Rexona verspricht 48 Stunden Schutz vor Nässe und Geruch.

Ein Handdesinfektionsmittel, wie die Mini-Flasche von Sagrotan ist auf dem Festival ein Muss – erst Recht nach dem Gang zum Dixi-Klo.

Besonders praktisch beim Duschen ist ein Kulturbeutel zum Aufhängen mit Mini-Spiegel wie das Modell von Go Elements.

Um Dich ausgiebig zu stylen, kannst Du Dir einen Campingspiegel von Coghlan ins Zelt hängen.

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Outfit: Das musst Du auf jeden Fall dabei haben

Wie bereits am Anfang erwähnt: Was Du auf dem Festival anziehst ist sehr vom Wetter abhängig. Trotzdem solltest Du bei allen Klamotten darauf achten, dass sie DEFINITIV schmutzig werden. Sie sollten also besonders unempfindlich sein.

Alle Wertsachen immer dabei

Weil Du Deine Wertsachen permanent bei Dir tragen solltest, ist eine Bauchtasche die perfekte Lösung Geld, Schlüssel und Smartphone am Körper zu tragen. Die gibt es in allen Formen und Farben: Transparent und bunt schimmernd von Faleto, im Ethno-Look von Kayhoma oder schlicht wie der Klassiker von Eastpak.

Sonnenbrillen für Tag und Nacht

Egal ob Sonnenschein oder bewölkt: Eine Sonnenbrille gehört dazu. Spätestens am zweiten Tag wirst Du froh sein, Deine müden Augen hinter coolen Shades verstecken zu können.

Um die Sache zu vereinfachen, solltest Du eine Sonnenbrille mitnehmen, die zu allen Outfits passt. Mit diesen Modellen bist Du auf der stilsicheren Seite:

In Gummistiefeln durch Staub und Matsch

In Deutschland musst Du bei fast jedem Festival mit Niederschlag rechnen. Das können Dauerregen oder ein ordentliches Gewitter sein. Um nicht Deine neuen Sneaker zu ruinieren, solltest Du unbedingt ein Paar Gummistiefel einpacken. Kombiniert mit Shorts oder Jersey-Kleid sehen die sogar richtig cool aus.

Mit den Stiefeln von Hunter kannst Du natürlich ein Fashion Statement setzen. Die süßen Schuhe von Tom Joule mit Polka Dots sorgen selbst bei Regentagen für gute Laune. Fast schon elegant bist Du mit den dunkelbraunen Gummistiefeln von Aigle unterwegs.

Im Regen tanzen ohne nass zu werden

Damit Dir ein Regenschauer keinen Strich durch die Rechnung macht, wenn Dein Lieblings-Act auftritt, solltest Du ein wasserabweisendes Cape mitnehmen. Das passt über Dein Outfit und hält Dich schön trocken.

Und das Beste: Das muss nicht einmal albern aussehen. In einem transparenten Poncho wie dem von JTeng sieht man nämlich sogar Deine Kleidung darunter. Der gelbe Regenschutz erinnert an den niedlichen Friesennerz. Darin werden Deine Freunde Dich sicherlich in der Menge wiederfinden! Richtig cool wirkt die extralange schwarze Regenjacke von TBoonor.

Alles auf einen Blick

Falls Du Dich intensiver mit den Ups und Downs eines jeden Festival befassen möchtest, und das aus Sicht einer Frau, empfehle ich Dir einen Blick in den Festival-Guide von Eileen Primus zu werfen! Dieses Buch macht Bock auf den Festivalsommer und verrät Dir darüber hinaus, welche Fettnäpfchen Du vermeiden solltest!