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Freitagabend. Du kommst von der Arbeit nach Hause und schleppst Dich mit Mühe auf Dein Sofa. Schaffst es gerade noch so den oberen Knopf Deines Hemdes aufzuknöpfen und die heiß ersehnte neue Folge Deiner Lieblingsserie bei Netflix auszuwählen. Vorspann. Und… weg! Du schläfst – und wachst 10 Stunden später in Deinen Klamotten in Deinem Wohnzimmer auf.

Ist das Deine Vorstellung einer funktionierenden Work-Life-Balance?

Laut des OECD-Better Life Index verwendet ein Mensch in Vollzeitbeschäftigung im Durchschnitt 62 Prozent seines gesamten Tages für Freizeitaktivitäten – das sind ungefähr 15 Stunden. Wow! Das ist eine Menge. Aber Vorsicht. Denn zu den sogenannten Freizeitaktivitäten zählen auch Grundbedürfnisse wie Schlafen oder Nahrungsaufnahme. Und zack – bleibt da gar nicht mehr viel Tag übrig. Laut einem Artikel des Harvard Business Manager sind besonders Führungskräfte unzufrieden mit der Balance zwischen Beruf und Privatleben. So spüren rund 86 Prozent eine Diskrepanz zwischen Arbeit und einem erfüllten Leben.

Das Konzept der Work-Life-Balance ist demnach gar nicht so einfach in den Alltag zu integrieren.

  • Solltest Du einfach weniger arbeiten und mehr entspannen?
  • Musst Du Deine Freunde vernachlässigen?
  • Schaffst Du es noch neben der Arbeit Sport zu machen?
  • Gibt es noch andere Möglichkeiten für ein ausgewogenes Leben?

Das sind die zentralen Fragen, wenn ich über die Balance zwischen Job und Freizeit nachdenke. Deshalb zeige ich Dir in diesem Artikel die richtigen Tipps, Maßnahmen und Produkte für eine wirklich gute Work-Life-Balance.

  1. Mach den Job, der Dich erfüllt!

Stell Dir einfach vor, Du arbeitest in einem großen Büro mit vielen Kollegen. Du bist genervt, weil Deadlines eingehalten werden müssen. Dafür machst Du eine Menge Überstunden und bringst Deine Leistung. Deswegen hast Du schlechte Laune. Diese schlechte Laune überträgt sich auf Dein Privatleben.

Du solltest in Dich gehen und überlegen, ob Du wirklich in Deinem Traumjob arbeitest. Eine repräsentative Studie des Personaldienstleisters Manpower Group hat ergeben, dass jeder zweite Berufstätige in Deutschland unzufrieden mit seinem Job ist und deshalb einen Berufswechsel in Betracht zieht. Neben zu geringer Bezahlung und fehlender Wertschätzung, spielt insbesondere die Vereinbarkeit von Job und Privatleben eine große Rolle.

Zugegeben: Einfach kündigen und einen neuen Job suchen, ist vielleicht nicht immer die beste Idee. Aber: Nur wer gerne zur Arbeit geht, kann eine gute und ausgewogene Work-Life-Balance erreichen.

Denn Dein Job darf nicht zu Deinem Feind werden!

  1. Plane Deinen Tag und halte Deine Pläne ein!

Wichtig für eine ausgewogene Balance zwischen Beruf und Privatleben ist das Festlegen von Zeitfenstern. Du musst klar definieren, wann Arbeit auf dem Programm steht und wann Du bewusst Freizeit nutzen willst.

Du gehst zum Beispiel um 8 Uhr zur Arbeit. Dann stehen vier Stunden Arbeit auf dem Plan. Aber danach schnappst Du Dir die Lieblingskollegen und verbringst eine entspannte Mittagspause. Nach vier weiteren Stunden im Job machst Du Dich dann auf den Heimweg und nimmst Dir etwas vor, dass Dir Spaß macht. Geh zum Sport oder schau einen Film. Wichtig ist, dass Du Deine Freizeitaktivitäten bewusst erlebst – und genießt. So bleibst Du ausgeglichen und tust Dir nebenbei noch etwas Gutes.

Versuche Deine Pläne nicht über den Haufen zu werfen. Wenn Dir das schwer fällt, empfehle ich Dir einen kleinen Helfer. Im Monkey Planer kannst Du neben Deinen Terminen auch noch Deine wöchentlichen und monatlichen Ziele und Pläne notieren und Vergangenes reflektieren. So behältst Du ganz simpel den Überblick.

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  1. “Nein” sagen

Ich habe Dir eben eingeprägt, dass Du Deine Pläne einhalten sollst. Ich korrigiere mich ein wenig. Manchmal musst Du für eine ausgewogene Balance auch einfach mal “Nein” sagen können.

Peter Kreuz, Autor des Buches “Nein – Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können” stellt das in einem Interview mit dem Selbst-Management Blog so dar: “… man sagt der Beziehung zuliebe “ja”, obwohl man vielleicht lieber “nein” sagen möchte.” Das ist dann gut für Deine Beziehungen, aber schlecht für Dich selbst.

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Schlagen Dir Deine Freunde also eine Freizeitaktivität vor, sag nicht direkt “Ja”, wenn Du vielleicht gar keine Lust hast. Ein “Nein” werden Deine wahren Freunde akzeptieren. Denn Du musst wirklich Bock auf die Beschäftigung haben. Nur dann bleibst Du körperlich und geistig ausgewogen.

  1. Nehme Dir Zeit für Dich!

Ganz wichtig für eine ausgewogene Work-Life-Balance: Du brauchst Zeit für Dich!

Professor Karl-Heinz Ladwig vom Helmholtz-Zentrum in München stellt das folgendermaßen dar: “Zu wissen, wer man ist und was man will, stärkt ungemein”. Verbringst Du Zeit mit Dir allein, fördert das Deine Kreativität und lässt Dich bessere Entscheidungen treffen.

Das kannst Du auch für Deinen Job nutzen. Ich klinke mich regelmäßig komplett aus! Geräuschunterdrückende Kopfhörer auf die Ohren, meine Lieblings-Playlist an und schon bin ich für mich allein. Denn Dein innerer Akku lädt sich nicht auf, wenn Du permanent einem Wust aus lauten Geräuschen ausgesetzt bist. Du musst einfach auch mal chillen!

Solltest Du noch keinen vernünftigen Kopfhörer Dein Eigen nennen, hätte Ich hier einen für Dich.

  1. Gewohnheiten schaffen

Wenn Du Dir schon Zeit für Dich nimmst und Deinen Tag planst, dann solltest Du zusätzlich bestimmte Gewohnheiten in Deinen Tagesablauf einbauen.

Damit ist nicht gemeint, dass Du von der Arbeit kommst und Dich ausruhst und am nächsten Tag wieder zur Arbeit rennst. Das sorgt für einen Trott, der Dich auf Dauer herunterzieht. Baue stattdessen Dinge in Deinen Tag ein, die Dir wichtig sind und mache diese regelmäßig.

Du kannst zum Beispiel nach der Arbeit Dein Lieblingsinstrument spielen. Dafür musst Du keine stundenlangen Sessions einplanen. Eine halbe Stunde reicht schon aus und Du bist relaxed. Du fokussierst Dich auf etwas, dass Dir gefällt und das bringt Entspannung.

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Du kannst aber auch zweimal in der Woche etwas Leckeres kochen. Ich empfehle Dir: Erweitere doch einfach mal Deinen kulinarischen Horizont. Das schafft Momente in der Arbeitswoche auf die Du Dich freuen kannst.

  1. Deine Freunde helfen Dir

Vernachlässige nicht Deine Freunde, sondern schaffe besondere Momente mit ihnen. Sie sind diejenigen, die sich Deine Probleme anhören, Dich aufbauen und Dich zum Lachen bringen.

Wann immer es in Deinen Zeitplan passt, triff Dich mit Deinen guten Freunden. Denn Du solltest eine Sache im Hinterkopf behalten: Auch Deine Mitmenschen träumen von einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Du tust also auch ihnen etwas Gutes, wenn Du sie zum Lachen bringst oder einfach mal zuhörst.

Eine klassischer Spieleabend sorgt immer für gute Laune – und mit dem richtigen Spiel ist ein Lachkrampf vorprogrammiert. Ich rate daher zu einem Spieleabend der etwas derberen Variante. Mit Cards against Humanity steht einem lustigen Abend nichts mehr im Weg.

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  1. Es geht nicht darum wie viel Zeit Du investierst

Ich habe Dir nun eine Menge Tipps gegeben, wie Du an Deinem Privatleben schrauben kannst, um zu einer gesunden Balance zwischen Beruf und Privatleben zu kommen.

Doch was kannst Du speziell auf der Arbeit tun, um Dein Leben zu entschleunigen? Es gibt ein interessantes Konzept, das besagt, dass wir uns von dem ungeschriebenen Gesetz “Je mehr Zeit, desto besser” verabschieden sollten.

Autor Morten T. Hansen hat zu diesem Thema ein komplettes Buch verfasst. In Great at work stellt er fest, dass Deine Leistung nicht automatisch zunimmt, nur weil Du mehr Zeit investierst. Durch clevere Gestaltung Deiner Arbeitszeit, schaffst Du viel mehr. Und der positive Nebeneffekt: Privat hast Du auch mehr Spielraum!

Falls Du noch mehr Informationen zu diesem Thema haben möchtest, kannst Du einfach einen Blick in das Buch von Morten Hansen werfen.

  1. Meilensteine festlegen und feiern

Deadlines haben einen faden Beigeschmack – sie erzeugen Zeitdruck und Stress. Daher solltest Du lieber auf Meilensteine setzen. Meilensteine sollten keine festen Abgabetermine haben, sondern vielmehr einen relativ flexiblen Zeitraum. Deine Arbeit wird deutlich effektiver, wenn Du Dir den Zeitdruck selbst nimmst.

Und ganz wichtig ist: Feiere das Erreichen eines Meilensteins. Deine erfolgreiche Ausbildung oder Deinen Uni-Abschluss hast Du bestimmt auch gefeiert, oder?

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Zufrieden mit der eigenen Arbeit zu sein, ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer guten Work-Life-Balance. Gleichzeitig sorgt das bei den Mitarbeitern für eine gute Stimmung.

  1. Arbeit verteilen

Kompetente Mitarbeiter können ebenfalls zu einer ausgewogenen Balance beitragen. Besonders bei Führungskräften besteht die Möglichkeit anfallende Arbeit zu delegieren. Dadurch schaffst Du Dir mehr Freiheiten im beruflichen Umfeld.

Aber: Achte darauf, dass Du mit dem Delegieren von Aufgaben nicht die Work-Life-Balance Deiner Mitarbeiter zerstörst. Ein offener Dialog kann dazu beitragen, dass Aufgaben aufgeteilt und dann effektiver bearbeitet werden.

Selbstständige können Arbeiten auch an andere Firmen auslagern oder Mitarbeiter einstellen, um Zeit und somit auch Nerven zu sparen. Wenn Du es Dir also finanziell leisten kannst, dann ist es sinnvoll eine Aufgabe an eine andere Person abzugeben.

Fazit

Zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance tragen verschiedene Faktoren bei. Alles perfekt unter einen Hut zu bringen, ist oft gar nicht möglich. Du kannst aber an vielen Stellschrauben drehen und Dir selber einige Unannehmlichkeiten ersparen.

Sei zu jedem Zeitpunkt ehrlich zu Dir selbst und höre auf das, was Dein Körper und Dein Kopf Dir sagt. Dann wirst Du irgendwann eine Balance erreichen, mit der Du ein zufriedenes Leben führen kannst.