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Even bad coffee is better then no coffee at all, sagt Horrorfilm-Legende David Lynch. Unterschreibe ich. Aber ich würde noch einen Schritt weitergehen: Es muss erst garnicht soweit kommen, dass Du überhaupt eine schlechte Tasse Kaffee trinkst. Kaffee auf Knopfdruck? Sicherlich praktisch, aber nichts für Genießer. Um eine ausgezeichnete Tasse Kaffee zu trinken, musst Du kein Barista sein.

Wenn der Duft von frisch gebrühtem Kaffee Deine Nase empor steigt, wirst Du schwach? Du willst nicht weniger, als maximalen Geschmack? Alles unter “Volles Aroma” ist für Dich eine Frechheit? Achtung!

Neben qualitativ hochwertigen Bohnen kommt es vor allen Dingen auf das richtige Werkzeug an.

Es gibt viele Methoden, um ausgezeichneten Kaffee zubereiten – eine Maschine brauchst Du dafür nicht. Echter Kaffee-Genuss beginnt nicht mit der Tasse, sondern viel früher. Alles steht und fällt mit der Zubereitung.

In unserem Einsteiger-Guide “Kaffee zubereiten wie ein Profi” stellen wir fünf Methoden vor, mit denen Du Deinen Kaffee ohne Maschine, sondern von Hand zubereitest. Heiß wie Lava, erfrischend kühl oder ein Gebräu, dass tote Tanten weckt – tauche ein in die Welt der Kaffee-Liebhaber.

So bereitest du den besten Kaffee zu – ganz ohne Kaffeemaschine:

  1. Die Mokka-Kanne: Entkräfte das Vorurteil
  2. Die French-Press: Ideal für Einsteiger
  3. Die Aeropress: Gut geeignet für Reise
  4. Cold Brew für die heißen Tage
  5. Für Feinschmecker: Die Konakanne
  1. Die Mokka-Kanne: Entkräfte das Vorurteil

Die Mokka-Kanne gilt als klassisches Utensil für die Zubereitung von Espresso. Dabei kannst Du einen äußerst vollmundigen Kaffee mit dieser Methode kredenzen. Dazu eignet sich dieser Espressokocher aus dem Hause Bialetti. Der Gründer Alfonso Bialetti designte die achteckige Kaffeekanne bereits gegen Ende der 40er Jahre – seit dem erlebt dieses Produkt einen ungebremsten Höhenflug.

Quelle: amazon.de

Die Zubereitung:

Du füllst den unteren Teil der Kanne mit Wasser und stellst ihn danach auf die Herdplatte, um es zu erhitzen.

  • Kleiner Tipp: Fülle die Mokka-Kanne direkt mit heißem, aber nicht kochendem, Wasser. Dadurch verringert sich die Kochzeit und Du vermeidest zusätzlich, dass das Wasser zu lange mit dem Metall in Berührung kommt. Dies kann sich unter Umständen negativ auf den Geschmack auswirken.

Durch den entstehenden Dampf wird das Wasser schließlich unter großem Druck in den oberen Teil der Kanne gepresst – in diesem befindet sich das Kaffeepulver. Dieses ist im Idealfall nicht zu fein gemahlen. So garantierst Du ein optimales Aroma!

  1. Die French-Press: Ideal für Einsteiger

Die French-Press existiert in ihrer jetzigen Form bereits seit Ende der 1920er Jahre. Damals noch bekannt unter dem Namen Stempelkanne, erhielt das Modell zuletzt in den 90er Jahren einen echten Hype, da es in zahlreichen Serien und Filmen zum Einsatz kam. Ein weitere Grund für den Erfolg ist das Unternehmen Bodum. 1974 entwickelte es einen neuen Look und gewann dafür Designerpreise. Bis heute ist Bodum einer der führenden Hersteller von French-Press-Kannen.

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Die Zubereitung:

Unkompliziert! Je nach gewünschter Intensität füllst Du die Kanne mit grob gemahlenem Kaffeepulver. Heißes, aber nicht kochendes, Wasser hinzu geben, fünf Minuten ziehen lassen – und jetzt langsam den Stempelfilter runterdrücken. Fertig! Ich empfehle Dir dieses Modell von Bodum, da hier lediglich Glas und Metall verarbeitet sind. Das Metallsieb filtert das Pulver, aber keine Fette oder Öle heraus. Der Kaffee entfaltet seinen kompletten Charakter. Oder wie der Barista sagt: Der Kaffee hat einen starken Körper.

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  1. Die Aeropress: Gut geeignet für Reisen

Im Vergleich handelt es sich bei der Aeropress um einen echten Neuling im Kaffee-Business. Erst seit 2005 mischt der Kaffeebereiter auf dem Markt mit. Der Look ist kompakt, das Handling ist praktisch. In der Regel besteht eine Aeropress aus Kunststoff.

Quelle: amazon.de

Die Zubereitung:

Den gemahlenen Kaffee füllst Du in den Brühzylinder und gießt anschließend Wasser auf. Wenn Du Deinen Kaffee stärker magst, wartest Du einen Moment, bevor Du das Gebräu mit Hilfe eines Presskolbens durch einen eingebauten Papierfilter drückst. Durch diese Filterung werden viele Bitterstoffe und Öle zurückgehalten – das schlägt sich im Geschmack nieder.

  • Vorteil: Diese Aeropress eignet sich gut für den nächsten Camping-Urlaub!
  1. Cold Brew für die heißen Tage

Kaffee muss nicht immer heiß sein. Kalter Kaffee kann auch was – wenn er richtig zubereitet wird. Denn durch das stundenlange Extrahieren entsteht ein Getränk, das nicht nur sehr intensiv, sondern auch überraschend fruchtig schmeckt. Mindestens fünf Stunden solltest Du in der Regel warten – das Warten lohnt sich. Mit dieser Art der Zubereitung kannst Du Dich auch an heißen Tagen mit einem starken Kaffee erfrischen!

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Die Zubereitung:

Es gibt viele verschiedene Arten um Cold Brew zuzubereiten. Der Dripster von Dripdrip macht es Dir allerdings ausgesprochen leicht. Hier erledigen die Eiswürfel die ganze Arbeit für Dich. Wo Du bei anderen Cold Drippern kaltes Wasser einfüllst, kommt hier eben festes Wasser zum Einsatz. Die Eiswürfel schmelzen langsam, Tropfen für Tropfen, vor sich hin. Und fallen auf das gemahlene Kaffeepulver. Das Ergebnis schmeckt nicht etwa abgestanden, sondern extrem aromatisch!

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  1. Für absolute Feinschmecker: Die Konakanne

Die Konakanne ist auch unter dem Namen Syphon bekannt. Klar, da denkst Du erstmal ans Badezimmer. Tatsächlich erwartet Dich bei dieser Methode ein ausgebufftes System mit vielen verschiedenen Rohren. Kein Wunder – diese Variante wurde bereits vor knapp 190 Jahren zum ersten Mal verwendet. Doch seit 1830 hält sich dieses Kaffee-Spektakel wacker – optisch Chemie-Labor, im Herzen reine Leidenschaft.

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Die Zubereitung:

Der Prozess ist eine Mischung aus Kunst und Wissenschaft – und nichts für schwache Nerven. Im unteren runden Behälter erhitzt du das Wasser. Nach einer Weile steigt der Dampf auf und kondensiert im oberen Behälter. Hier vermischt er sich mit dem Kaffeepulver. Entfernst Du den Syphon nun von der Wärmequelle, verliert die heiße Luft an Volumen. Es entsteht ein Unterdruck und der Kaffee wird durch den eingebauten Papierfilter durch Verbindungsrohr in das untere runde Glas zurückgeführt. Et voila!

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