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Ein kleiner Denkanstoß als Kaltstart: Schließe bitte Deine Augen und überlege ganz genau, wie viele Dinge Du besitzt. Nimm Dir ruhig einen Moment Zeit…

Fertig?

Gut! Aber. ich glaube, Du musst nochmal etwas genauer nachzählen. Denn im Durchschnitt besitzt jeder West-Euopäer 10.000 Dinge. Eine unfassbare Zahl, oder? Auch wenn wir uns beide sehr sicher sind, dass diese Erhebung im Prinzip nichts anderes als blanker Unfug sein kann, müssen wir der Realität ins Auge blicken.

Denn der Kaufwille ist insbesondere in Deutschland ungebrochen – obwohl Themen wie Minimalismus, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Im Vergleich zu 2016 sind die Konsumausgaben im vergangenen Jahr sogar um 3 Prozent gestiegen.

Stop!

Du bist genervt vom Überfluss? Du willst Dein Leben vereinfachen? Dann nehme ich Dich mit. Auf eine Reise in Dein neues minimalistisches Leben!

Minimalistisch Wohnen. Achtsamer Lebensstil. Gerne! Aber wie anfangen? Ich lese gerade das Buch “Einfach Leben – Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil” – perfekt für Einsteiger!

Lass Dich inspirieren!

Mit Achtsamkeit die Zeit anhalten!

Ein Bereich, der nur am Rande etwas mit Minimalismus zu tun, ist Achtsamkeit. Aber insbesondere für Anfänger ist dieser Aspekt unumgänglich, da es Dich sanft in die minimalistische Welt einführt.

Du triffst jeden Tag bis zu 20.0000 Entscheidungen! Müsli oder Brot? Was ziehe ich heute an? Für welches Deo entscheide ich mich? Alles Routine! Und bevor Du zweimal geblinzelt hast, ist der Tag ist vorbei.

Viele Dinge laufen automatisch ab. Der Weg zur Arbeit mit dem Auto – klappt auch im Halbschlaf super. Aber genau das ist ein Beispiel, mit dem Du Deine Achtsamkeit in Zukunft trainieren kannst.

Das nächste Mal, wenn Du zur Arbeit fährst, schärfe Dein Bewusstsein! Hat sich vielleicht etwas verändert? Sieh genau hin! So haben zum Beispiel die Bäume im Winter keine Blätter mehr und geben vielleicht den Blick auf ein Gebäude frei, das Du ein halbes Jahr lang nicht mehr gesehen hast.

Nehme Dir bewusst Auszeiten!

Wozu das Ganze? Ganz einfach: Wenn Du Deinen Alltag bewusst gestaltest und erlebst, verlässt Du Deine Routine – diese muffige Blase. Jeder Tag wird Stück für Stück zu etwas Besonderem. Weil er eben nicht mehr zu 100 Prozent dem Vortag gleicht.

Zusammengefasst: Du wirst glücklicher! Denn Abwechslung macht happy!

Nehme Dich bewusst heraus. Aus diesem Strudel der Verpflichtungen! Natürlich sollst Du weiter zu Arbeit gehen und Deinen Aufgaben nachkommen. Aber nehme Dir doch jeden Tag 15 bis 30 Minuten Zeit und erlebe “normale” Momente neu.

Dabei kann Dir diese kleine Übung helfen: Ein Monat Achtsamkeit – eine Art Kartenspiel. Jeden Tag öffnest Du ein neues Kärtchen und so erhältst Du 31 Tage lang jeden Tag eine kleine Aufgabe, die Dein Bewusstsein herausfordert. Zum Beispiel:

Suche Dir einen ruhigen Ort und höre heute ein neues Lied.

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Oder setzt dich mit Yoga auseinander. Dadurch lernst du nach und nach auch achtsamer zu werden. Wie du am besten Yoga selbst lernen kannst, erfährst du bei uns:

Minimalistisch Wohnen

Wenn Du Dein Leben auf das Wesentliche reduzieren möchtest, beginne in den eigenen vier Wänden! Ich wette, dass Du locker 25 Prozent Deiner Besitztümer ohne mit der Wimper zu zucken wegschmeißen – oder noch besser spenden – kannst.

Das kannst Du Dir nicht vorstellen?

Noch eine kleine Denkaufgabe: Stell’ Dir vor, Du hättest schwarze Farbe an Deinen Händen, Deinen Füßen und an Deinem ganzen Körper. So hinterlässt Du auf allen Flächen, Möbeln und sämtlichen Dingen, die Du berührst, sichtbare Spuren.

Welche Dinge wären farbig – und welche hättest Du gar nicht berührt und somit auch überhaupt nicht benutzt? Da kommt eine ganze Menge zusammen, oder nicht?

Minimalistisch Wohnen ist als eine Art Trend in Japan gestartet. Dort leben sozusagen die Ultra-Minimalisten.Sie besitzen nur Dinge, die sie unbedingt brauchen. Eine Tasse, einen Löffel, kein Bett – eher eine Hängematte.

Grundsätzlich gibt es keine goldene Regel, die besagt, dass Summe X die richtige Anzahl an Besitz, Einrichtungs-und Gebrauchsgegenständen ist. Und wenn Du willst, darfst Du natürlich auch mehr als einen einzigen Löffel benutzen.

Aber Du kannst damit beginnen, Deinen angehäuften Kram kritisch zu hinterfragen. Schau Dich jetzt einmal um, lass Deinen Blick durch Deine Wohnung streifen!

Brauchst Du das alles?

Muss ich mir eine neue Couch kaufen, obwohl die alte nach wie vor ihren Zweck erfüllt? Warum tauschen wir Geschirr und Besteck aus, obwohl der Teller und die Gabel weiterhin das tun, was sie immer tun?

Wie wäre es, wenn Du Dein Geld für hochwertige, zeitlose Möbelstücke ausgibst? Vielleicht sind es sogar Einzelstücke, in jedem Fall halten sie in der Regel ein Leben lang.

Also: Wer minimalistisch leben will und sich von überflüssigen Gegenständen befreien will, der muss knallhart und ehrlich zu sich selbst sein. Kurz gesagt: Der Schrott kommt raus, und der kleine, aber feine Rest bleibt.

50 Kleidungsstücke in Deiner Capsule Wadrobe – Ciao Überfluss, hallo Identität!

Diese Idee ist auch die Grundlage für die minimalistische Form der Garderobe: eine Capsule Wardrobe!

Das Konzept stammt aus den 1970er Jahren und wurde von Susie Faux erdacht. Das Prinzip ist schnell erklärt: Deine Garderobe besteht ab sofort nur noch aus einigen wenigen ausgewählten Klamotten.Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie zeitlos sind und sich untereinander wunderbar kombinieren lassen. Ursprünglich war die Rede von 7 Kleidungsstücken. Doch die Zeiten haben sich verändert und Experten erlauben Dir immerhin 50 verschiedene Teile.

Mehr brauchst Du nicht!

Damit ist aber auch alles abgedeckt. Deine Lieblingsoutfits, aber natürlich auch beispielsweise Unterwäsche, Schuhe und Jacken. Also: Wähle mit Bedacht.

Das Einrichten Deiner persönlichen Capsule Wardrobe ist eine echte Challenge:

  • Du musst nicht nur großzügig aussortieren und Dich mit Sicherheit von einigen Lieblingsstücken verabschieden
  • Du musst vorausschauend planen und Deinen wirklichen Bedarf ermitteln. Müssen es drei Winterjacken oder reicht eine in guter Qualität?
  • Welche Grundfarbe soll es sein? Du willst ja schließlich erreichen, dass möglichst viel zusammen passt – und Du mit höchstens 50 Textilien hinkommst – die sind schnell aufgebraucht.
  • Und Deine restlichen Kleidung schmeißt Du natürlich nicht in den Müll. Du spendest sie – oder nimmst sie mit zur nächsten Kleidertausch-Party. Die Sharing Economy wächst und existiert mit Sicherheit auch in Deiner Nähe!

Die Capsule Wardrobe ist ein spannendes Projekt! Ein Vorteil, der Dir vielleicht erst mit der Zeit bewusst werden wird: Du entdeckst dadurch Deine Einzigartigkeit.

Denn wenn Du Dich tatsächlich auf eine überschaubare Anzahl an Kleidung beschränkst, unterstreichst Du damit Deinen ganz automatisch Deinen persönlichen Geschmack und schärfst Deine Identität.

Und natürlich hängst Du Deine auserwählten Klamotten nicht einfach in Deinen Schrank. Für die paar Sachen brauchst Du keinen riesigen Holzklotz, der unglaublich viel Platz frisst.

Besorge Dir eine hochwertige Kleiderstange – die idealerweise optisch zum Rest Deiner Einrichtung passt. Achte auf einheitliche Kleiderbügel. Und schon steht Deiner neuen, offenen (Kapsel-) Garderobe nichts mehr im Weg, die nun gleichzeitig Teil Deiner Inneneinrichtung ist.

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Verzichte auf Überfluss und vermeide dadurch Müll

Minimalismus beschränkt sich nicht nur auf Deine Wohnung und Deine Garderobe. Minimalismus betrifft auch Deinen Verbrauch, Dein gesamtes Konsumverhalten!

Viel zu lange haben wir mit Scheuklappen gelebt. Unser rücksichtsloser Konsum hat dazu geführt, dass im Pazifik eine Plastikinsel schwimmt, die viermal so groß ist wie Deutschland! Und das ist nur der sichtbare Teil des Eisbergs.

Dass diese Katastrophe jemals zu beheben ist, ist unwahrscheinlich. Recycling? Nicht verkehrt, aber 90er! Die Lösung kann nicht sein Müll wieder zu verwerten, sondern ihn erst gar nicht zu produzieren.

Dass diese Idee sich in den Köpfen unserer Generation mehr und mehr manifestiert, zeigen zahlreiche Unverpackt Läden, die in Deutschland aus dem Boden sprießen. Hier eine Übersicht!

In diesen Geschäften kaufst Du alles ein, was Du für deinen Alltag benötigst. Lebensmittel, Kosmetika und vieles mehr. Der Unterschied zum Supermarkt: Du verlässt das Geschäft ohne Plastik. Kunststoff ist Hauptbestandteil aller Verpackungen.

Doch das ist nicht alles: Wenn Du besonders nachhaltig leben möchtest, bekommst Du in diesen Geschäften auch die Utensilien, um beispielsweise Deine umweltfreundlichen Seifen und Spülmittel selbst herzustellen.

Du kannst Deinen Zero Waste Lebensstil starten, in dem Du Dir zum Beispiel einen wiederverwendbaren Kaffeebecher für unterwegs besorgst. Dieses Modell von avoid waste ist darüber hinaus sogar biologisch abbaubar!

Auch in der Küche nur das Wichtigste

Doch auch zu Hause kannst Du einiges verändern. Du trinkst nicht gerne Leitungswasser und schleppst dafür lieber wöchentlich die schweren Kiste vom Supermarkt in Deine Bude? Denke doch mal über einen Wassersprudler nach. Das Angebot ist riesig. Doch es muss nicht immer der Soda Stream aus der Werbung sein!

Der Aarke Carbonator II sieht nicht nur ziemlich stylisch aus: Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser äußerst hochwertig gebaute Wassersprudler kaputt geht und Du Dir einen neuen holen musst, ist sehr gering!

Was sonst auf keinen Fall in Deiner Küche fehlen darf, erfährst Du in unserem Artikel:

10 Must-have Küchengeräte und Utensilien für ein gesundes Leben