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Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt derzeit gefühlt so viele Menschen wie nie zuvor. Umweltschützer entwickeln Konzepte, um die Ozeane vom Plastikmüll zu befreien. Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg begeistert eine ganze Generation Jugendlicher, um die globale Erwärmung zu stoppen. Und in zahlreichen Städten demonstrieren Menschen auf den Straßen für Gleichberechtigung.

Nachhaltigkeit ist topaktuell – aber nicht neu.

Das Wort Nachhaltigkeit ist seit 1731 fester Bestandteil der deutschen Sprache. In seiner Schrift über die Forstwirtschaft beschäftigte sich Hans Carl von Carlowitz intensiv mit der Frage, welche Maßnahmen nötig sind, um eine kontinuierliche und beständige Nutzung von Holz als Rohstoff zu garantieren – und prägte damit den Begriff der Nachhaltigkeit für alle Ewigkeit.

Eine bessere Zukunft für künftige Generationen

Die nächste, wichtige Stufe in der Entwicklung der Begriffsdefinition folgte erst zwei Jahrhunderte später. Mitte der 90er Jahre entstanden die drei Säulen der Nachhaltigkeit, die insbesondere für die Identität eines Unternehmens Geltung haben sollten: Ökologie, Ökonomie und Soziales – auch bekannt als Dreieck der Nachhaltigkeit. Alle Säulen sind in diesem Kontext gleichbedeutend und haben eine nachhaltige Entwicklung zum Ziel. Das bedeutet, dass alle Beteiligten so vorausschauend und ressourcenschonend wie möglich handeln, damit künftige Generation mindestens die gleichen – und unter keinen Umständen schlechtere – Bedingungen vorfinden. Im Detail bedeutet das:

Die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, Verwendung von erneuerbaren Energien und umweltfreundliche Herstellungsverfahren in der Industrie.
Investitionen sollen immer im Verhältnis zu den Ausgaben stehen; Unternehmen sollen ihren Wissensstand und die eigene Lernfähigkeit kontinuierlich ausbauen.
Erhöhung des Humankapitals, das sich aus dem Know-how und der Motivation der einzelnen Mitarbeiter zusammensetzt; Schaffung von Ausbildungsplätzen und weitreichende Unterstützung der Mitarbeiter um das gesellschaftliche Sozialkapital zu steigern.

Mit diesem Guide zum Thema Nachhaltigkeit gestaltest Du deinen Alltag künftig nachhaltiger:

Hier erfährst Du,

  • wie Du Dich nachhaltig ernährst
  • auf welche Einzelheiten Du der nächsten Shopping-Tour achten solltest
  • wie nachhaltiger Tourismus mit dem Flugverkehr vereinbar ist

 

  1. Lebensmittel nachhaltig einkaufen – nicht nur deinetwegen

Wenn Du im Supermarkt hin und wieder wahllos ins Regal greifst, kann es gut sein, dass Deine Lebensmittel mehr Kilometer hinter sich haben, als Du in einem ganzen Jahr zurücklegst. Wie frisch ist frisches Obst aus Südamerika oder Afrika wirklich, wenn Du es in Deinen Einkaufswagen legst?

Stell Dir mal vor: Ein Farmer am anderen Ende der Welt baut Lebensmittel an und verkauft sie an einen Händler. Der Lohn für seine Erzeugnisse entspricht aber nur einem Bruchteil von dem Preis, für den Du das Obst letztlich in Deinem Supermarkt hierzulande kaufst. Eigentlich kann der Farmer von dem Geld nicht leben – und dementsprechend seine eigenen Arbeiter nicht bezahlen. Ein Teufelskreis der Armut.

Die Lösung? Fairtrade-Organisationen!

Sie setzen sich global für faire Arbeitsbedingungen ein. Bauern, die sich einer Fairtrade-Organisation anschließen, sind dazu verpflichtet, sich an gewisse Standards zu halten. Dazu gehört eine faire Bezahlung der Arbeiter und das strikte Ablehnen von Kinderarbeit. Im Gegenzug erhalten ihre Produkte ein Fairtrade-Siegel. Unter dem Strich weißt Du dadurch im Supermarkt, welche Produkte unter ökonomisch nachhaltigen Bedingungen produziert worden sind.

Wenn Du grundsätzlich etwas anders machen möchtest, entscheide Dich einfach direkt für Produkte aus Deiner Region. Das garantiert nicht nur faire Löhne für die Arbeiter, sondern auch eine ausgeglichene CO2-Bilanz, da die Transportwege deutlich kürzer sind.

Wer also ökologisch nachhaltig einkaufen möchte, sollte auf Premium- und Bio-Produkte setzen.

Diese sind im direkten Vergleich zwar deutlich teurer. Allerdings weißt Du auch, wofür Du mehr Geld bezahlst. Du bist Dir nicht sicher, wie nachhaltig biologischer Ackerbau tatsächlich ist?

Vielleicht überzeugen Dich diese Aspekte:

  • Auf einem Bio-Acker existieren Wildkräuter und Tiere, die auf einem konventionell bewirtschafteten Boden nicht findest – weil sie dort nicht leben können.
  • Bio-Äcker binden CO2, anstatt es aus zu stoßen. Sie nützen dem Klima, und schaden ihm nicht.
  • Es gibt keine chemischen oder synthetischen Pestizide. Dadurch wird nicht nur der Boden und das Grundwasser geschont. Hier wird Energie eingespart, die bei der Herstellung dieser Stoffe verbraucht würde.

2. Nachhaltige Mode – Bei der nächsten Shopping-Tour wissen, was in Deinen Klamotten steckt

Der Teufel steckt im Detail. In Sachen Fashion solltest Du in Zukunft besonders genau hinschauen, wenn es um die Produktion Deiner Lieblingsklamotten geht. Sowohl das Herstellungsverfahren ans, als auch die Arbeitsbedingungen sind in der Regel alles andere als nachhaltig.

  • Eine Greenpeace-Studie hat nachgewiesen, dass gesundheitsschädliche Chemikalien wie chloriertes Anilin, Perfluoroctansäure und Nitrobenzole in chinesischen Gewässern nachgewiesen worden sind.

Allerdings ist dort kein Altöl-Lager einer Naturkatastrophe zum Opfer gefallen. Dabei handelt es sich lediglich um die Abwässer der Textilindustrie. Das bedeutet: Die eben erwähnten und einige weitere Substanzen befinden sich in den allermeisten Klamotten, die wir am Körper tragen.

Was Du dagegen tun kannst?

Schaue beim Thema Mode einfach genau hin und treffe Deine Kaufentscheidungen möglichst bewusst. Wenn Du in Zukunft nicht nur besser Bescheid wissen möchtest, sondern Dich mit Deinen neuen Klamotten auch wohl fühlen möchtest, solltest Du Dir Gedanken über vegane und fair produzierte Mode machen.

Entsprechende Siegel weisen Dich darauf hin, dass die Kleidungsstücke unter fairen Bedingungen produziert und im gesamten Herstellungsverfahren kein Tierwohl gefährdet wird.

Ein Unternehmen, das derzeit in aller Munde ist und seine Sache richtig gut macht, ist Veja. Bereits seit 2005 produzieren die Franzosen Sneaker mit einer eigenständigen, nachhaltigen Philosophie, die sie zu dem ständig verfeinern und weiterentwickeln – alles zum Wohle der Umwelt.

Angefangen hat Veja mit einem revolutionären und vor allen Dingen umweltfreundlichen Verfahren zur Gerbung von Leder. Aktuell überzeugen sie mit einem rein veganen Sneaker Modell. Kein tierisches Leder, dafür eine vegane Alternative. Hinzu kommt das zeitlose Design.

Quelle: amazon.de

Das entspricht nicht nur dem aktuellen Trend, sondern ist auch durchaus als nachhaltig zu bewerten. Denn wer einmal einen Schuh gekauft hat, der unabhängig von der Jahreszahl auf dem Kalender gut aussieht, hat eine kluge Investition getätigt.

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3. Nachhaltig reisen – Es muss nicht immer der Flieger sein

Wenn Du fliegst, trägst Du zu einem erheblichen Ausstoß von CO2 bei. Je weiter die Strecke, desto mehr Abgase. Je schwerer Dein Koffer, desto größer der Treibstoffverbrauch. Du steigst unterwegs in eine andere Maschine um? Unnötige Produktion von Treibhausgasen.

Das ist die nackte Wahrheit. Ich für meinen Teil fliege nicht gerne, dafür aber viel. Nicht weil ich muss, sondern weil ich möchte: und zwar in den Urlaub. Allerdings muss man sich über die Konsequenzen für die Umwelt bewusst sein.

Eine schnelle Lösung kann eine Spende an eine Organisation sein, die sich für den Ausgleich CO2-Abgasen einsetzt, die durch das Fliegen entstehen.

Stiftung Warentest hat im vergangenen Jahr mehrere Anbieter zum Testsieger gekrönt. “Wer beispiels­weise von Frank­furt nach Sydney und zurück fliegt, verbraucht ungefähr so viel CO2  wie der Durch­schnitts­deutsche in einem ganzen Jahr – sämtliche Auto­fahrten, Heizen und Nahrungs­mittel­konsum inklusive”, heißt es in dem Testbericht.

Mit einer Ausgleichszahlung an eine Organisationen wie Atmosfair unterstützt Du Auffors­tungs­projekte im Regen­wald oder den Einsatz von Solar­lampen in Entwick­lungs­ländern.

  • Die Idee: Die Abgase, die Du mit einer Flugreise produzierst, kannst Du an anderer Stelle einsparen.

Weitere Tipps für nachhaltigen Tourismus, falls Dir eine Ausgleichs-Spende nicht ausreichen sollte:

  • Halte Ausschau nach attraktiven Zielen in Europa, die Du auch mit der Bahn erreichen kannst.
  • Die Entfernung zwischen Deinem Wohnort und Deinem Urlaubsziel sollte im Verhältnis zur Reisedauer stehen: 5 Tage Bali sind eine Ohrfeige für die Umwelt.
  • All-inclusiv-Angebote sind praktisch, bringen aber dem Gastgeberland nicht so viel. Wenn Du die lokale Wirtschaft ankurbeln möchtest, solltest Du nicht im Hotel, sondern in einem Restaurant essen gehen.
  • Die Aktivitäten im Urlaub sollten sich an die Bedingungen vor Ort anpassen: Ein saftiger Golfplatz in der Wüste? Mit dem Jeep durch den Regenwald? Das macht wenig Sinn.

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