Sellpy
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Sellpy startet in Deutschland. Gemeinsam mit H&M bietet Schwedens größter Secondhand-Onlineshop eine Plattform für den nachhaltigen Verkauf von gebrauchter Mode.

Unterstützt von H&M: Sellpy startet in Deutschland

Der Secondhand-Markt gehört zu den am schnellsten wachsenden Bereichen der Modeindustrie und die Gründe dafür leuchten ein. Die Zweitverwertung von gebrauchten Stücken fördert die Nachhaltigkeit, verringert Müll und schont den Geldbeutel.

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Quelle: H&M

Sellpy wurde auf diese Idee zugeschnitten. Unterstützt von H&M öffnet die schwedische Shopping-Plattform für Secondhand-Mode nun auch in Deutschland ihre digitalen Tore.

Wie beim H&M Outlet Afound kommen Schnäppchenjäger hier auf ihre Kosten und wer Kleidungsstücke, Schuhe oder ähnliches einschickt, kann daran mitverdienen.

Secondhand-Mode online: Sellpy setzt auf Nachhaltigkeit

Das Konzept von Sellpy ist denkbar einfach: Kunden schicken ihre gebrauchten Kleidungsstücke ein, die daraufhin von der Online-Plattform bewertet und gegebenenfalls zum Verkauf angeboten werden.

Dadurch erhalten die Stücke im Idealfall ein zweites oder drittes Leben, statt sofort im Müll zu landen. Was wiederum die Umwelt schont. Deswegen betont Michael Arnör, CEO von Sellpy:

Jedes Kleidungsstück, das Secondhand gekauft wird, spart wertvolle Ressourcen für unseren Planeten.

SellpyQuelle: Sellpy

Sellpy kümmert sich dabei um alle Schritte, von der Qualitätskontrolle über das Angebot bis hin zur Entsorgung, falls die Stücke nicht verkauft werden.

Secondhand-Mode kaufen: Das schont die Umwelt

Käufer erstehen auf der übersichtlich gestalteten Plattform populäre Marken wie Zara, Tommy Hilfiger, Puma oder Uniqlo zum kleinen Preis.

Dabei enthält jede Produktbeschreibung den Zustand, der in sechs Stufen von „neuwertig“ über „gut“ bis hin zu „schlecht“ reicht.

Darüber hinaus findet man auch die potenziellen Wasser- und CO2-Einsparungen, die der Kauf des Secondhand-Stücks ermöglicht. Wer beispielsweise für 15 Euro eine Petroff-Herren-Lederjacke kauft, spart rund 7300 Liter Wasser und 56,4kg CO2 im Vergleich zum neu hergestellten Stück.

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Quelle: Sellpy

Kunden können ihr gekauftes Produkt innerhalb von 30 Tagen für 4,95 Euro zurücksenden, falls sie unzufrieden damit sind.

Verkaufen bei Sellpy: So einfach soll es gehen

Zunächst bestellst du kostenlos eine Sellpy-Tasche, mit der du die ausgewählten Produkte einsendest. Dabei entstehen für den Kunden keine weiteren Kosten.

Von nun an übernimmt die Online-Plattform. Die eingeschickten Stücke werden darauf geprüft, ob sie für mindestens 5 Euro verkauft werden können.

Im persönlichen Konto kannst du dann nachschauen, wie die Kleider, Hosen oder Schuhe eingeschätzt wurden, gegebenenfalls eine Neuprüfung beantragen oder die Rücksendung anfordern.

Je hochwertiger der Artikel, desto höher ist dein Anteil.

Fotos und Angebot werden von Sellpy übernommen. Dabei kriegst du einen Anteil am Verkaufspreis, sobald der Artikel einen Käufer findet. Der Anteil richtet sich nach dem Wert des Stücks. Das Minimum beträgt 40% des Verkaufspreises, das Maximum sogar 90%. Mehr Informationen darüber bietet einePreistabelle.

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Quelle: Sellpy

Das Geld kannst du daraufhin entweder auf ein Bankkonto überweisen lassen oder einem guten Zweck spenden.

Wenn Stücke nicht verkauft werden können, werden sie von der Online-Plattform gespendet, recycelt oder Sellpy sendet sie auf Wunsch wieder an jene Kunden zurück, die sie eingeschickt hatten.

In unserem Fair Fashion Guide findest du noch mehr Informationen über die beste umweltfreundliche Mode und wo du sie finden kannst.

Secondhand-Plattform gibt es schon jetzt in Deutschland

Sellpy wurde bereits 2014 gegründet und seit letztem Jahr hält Mode-Gigant H&M 70% der Anteile an der E-Commerce-Firma. Durch die Zusammenarbeit wendet sich auch H&M dem nachhaltigen Versprechen von Secondhand-Mode zu, welche die umweltschädlichen Auswirkungen der Textilindustrie zu verringern sucht.

Nun können wir gespannt sein, ob sich die Plattform auch in Deutschland etablieren kann. Schließlich wird davon langfristig abhängen, wie gut und vielfältig das Angebot aussieht.

Die deutsche Plattform von Sellpy ist online. Eine App wurde bislang noch nicht veröffentlicht.