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Deutsche ernähren sich im Durchschnitt immer bewusster. Das ist Fakt. Was in den Einkaufskorb kommt, hängt zunehmend davon ab,

  • wo das Essen herkommt
  • wie es produziert wird
  • und ob es mit einem Siegel gekennzeichnet ist

Das sagt Gerrit Richter, CEO der Civey GmbH. Ein Start-Up, das im Bereich der Meinungsforschung unterwegs ist. Der von Civey erstellte Ernährungsreport 2019 “Du bist, was Du isst. – So ernährt sich Deutschland” belegt den Trend:

Die Deutschen sind in Sachen Ernährung achtsamer, als je zuvor.

So geben etwa knapp zwei Drittel aller Befragten an, dass für sie beim Lebensmitteleinkauf der Aspekt Nachhaltigkeit eine gewichtige Rolle spielt:

  • fairer Handel
  • keine Gentechnik
  • nachhaltige Fischerei
  • und ökologische Produktion

gewinnen enorm an Bedeutung.

Fast die Hälfte achtet beim Kauf darauf, ob das Produkt mit einem Bio-Siegel versehen ist. Ganze 80 Prozent sind sogar der festen Überzeugung, dass Bio-Lebensmittel gesünder sind, als konventionelle.

Und auch der Faktor Regionalität wird immer wichtiger. Denn 84 Prozent wünschen sich, dass in ihrem Supermarkt mehr Produkte aus der eigenen Region angeboten werden. Dadurch sollen lange Transportwege verhindert und in erster Linie auch faire wirtschaftliche Bedingungen für die Hersteller ermöglicht werden.

Ist bewusste Ernährung auch gleich gesunde Ernährung?

Wer sich schnell und bequem mit Vitaminen versorgen möchte, greift hin und wieder zu künstlichen Präparaten: die gute, alte Multivitamintablette. Studien haben ergeben, dass diese und ähnliche Pillen aus der Drogerie allerdings nachweislich keinen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Die Lösung? Eine ausgewogene Ernährung. Frisches Obst und Gemüse sowie hochwertige und reine Öle, wie zum Beispiel Rapsöl, versorgen den Körper mit ausreichend Antioxidantien. Diese Zellschutz-Vitamine binden spezielle, kleine Moleküle – genannt freie Radikale – und hemmen so den Alterungsprozess und die Entstehung von Krankheiten.

Das einzige Nahrungsergänzungsmittel, das immer wieder von Ärzten empfohlen wird, ist Vitamin D. Ein Stoff, den die Menschen nicht durch die Ernährung, sondern eigentlich durch das Sonnenlicht aufnehmen.

Quelle: amazon.de

Aber leider stimmt gerade ins unseren nord- und mitteleuropäischen Gefilden das Verhältnis zwischen theoretischen und tatsächlichen Sonnenstunden nicht immer überein.

Welcher Ernährungstrend ist der Richtige für Dich?

Vegane Ernährung – Kein Fleisch, kein Problem?

Bei der veganen Ernährung verzichtest Du komplett auf tierische Produkte. Damit sollen nicht nur die Tiere selbst, sondern auch die Umwelt geschützt werden. Massentierhaltung und Fleischproduktion verbrauchen Unmengen Wasser.

Und die durch die tierische Landwirtschaft entstehenden Abgase und Ausscheidungen schaden durch den Ausstoß von Methan Land und Luft enorm. Außerdem gibt es Studien, die belegen, dass Menschen weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen erleiden, wenn sie sich vegan ernähren.

Das bedeutet, dass Du weder Fleisch noch Fisch zu Dir nimmst. Darüber hinaus streichst Du auch Eier, Milch- und Käseprodukte von Deinem Ernährungsplan. Veganer verzichten darüber hinaus auch auf Lebensmittel, die Du vielleicht gar nicht auf dem Schirm hast:

Viele Süßigkeiten enthalten tierische Produkte.

Weingummi besteht zu großen Teilen aus tierischen Proteinen – in Form von Gelatine. Schokolade, klar, ist ein Milchprodukt. Aber auch Honig gehört zu den No-Go-Produkten: Denn während des Herstellungsprozesses sterben durch fragwürdige Prozessbedingungen Bienen massenhaft einfach ab. Die Tierschutzorganisation Peta spricht sogar von Massenzucht und Ausbeutung.

Zwar warnen Ernährungsexperten immer wieder, dass vegane Ernährung nur dann unkompliziert ist, wenn man sich sehr gut mit Lebensmitteln auskennt. Silke Willms von der DAK-Gesundheit sagt:

Wer sich konsequent vegan ernährt, sollte sich mit Lebensmitteln und Nährstoffen besonders auskennen

Fazit

  • Wenn Du vegan leben willst, musst Du Dich also mit genügend Proteinen versorgen, die Du sonst aus tierischen Produkten ziehst. Das kannst Du allerdings mit Getreideprodukten, Hülsenfrüchten oder Nüssen ausgleichen. Darüber hinaus gibt es unglaublich viele und leckere Alternativen zu konventionellen Nahrungsmitteln.

Vegane Alternativen:

Zu Kuhmilch:

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Zu Schokolade:

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Alternative zu Wurst:

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Ernährungstrend Paleo: Steinzeitdiät?

Ein Exot unter den Ernährungstrends oder eine ernstzunehmende Alternative? Der Begriff leitet sich aus dem Wort Paläolithikum ab – das bedeutet Altsteinzeit. Und um genau das dreht es sich bei Paleo.

Dein Speiseplan besteht ausschließlich aus den Lebensmitteln, die Du pflücken, sammeln oder jagen kannst.

Du ernährst Dich also von frischen und nährstoffreichen Produkten, wie Gemüse, Fisch, Nüssen aber auch Eiern und hochwertigen Fleischprodukten. Massentierhaltung ist dementsprechend natürlich nicht erlaubt. Tierische Produkte müssen von Lebewesen stammen, die ein halbwegs normales Leben führen durften.

Alle Nahrungsmittel, die historisch gesehen erst nach der Einführung von Ackerbau und Viehzucht existiert haben, sind verboten. Steinzeit eben. Anhänger dieser Ernährungsart erhoffen sich dadurch mehr Energie und weniger Gewicht. Die Idee basiert auf dem Gedanken, dass wir Menschen rein genetisch immer noch Steinzeitmenschen sind. Und was für unsere Vorfahren gesund war, müsste uns theoretisch ebenso stärken. So sollen beispielsweise auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf ein Minimum reduziert werden.

  • Tipp: Wenn Du Dich intensiver mit diesem Ernährungstrend auseinandersetzen möchtest, kann ich Dir dieses Buch empfehlen: “Die Paleo-Revolution: Gesund durch Ernährung im Einklang mit unserem genetischen Erbe”. Du erfährst, weshalb Paleo-Ernährung für kranke und gesunde Menschen gleichermaßen von Vorteil ist.

Ketogene Ernährung – Stoffwechsel umstellen

Der Trend der ketogene Ernährung hat, wenn man so möchte, zwei ältere Geschwister.

  • Low Carb (= wenig Kohlenhydrate) und
  • Low Carb High Fat (=wenig Kohlenhydrate, viele (gesunde) Fette)

Alles basiert auf der stark reduzierten Aufnahme von Kohlenhydraten und der bewussten, gesteigerten Zunahme von Fetten.

Bei der Low-Carb-Variante verzichtest Du in der Regel auf Kohlenhydrate und isst deshalb weder Brot, Reis, Nudeln oder Kartoffeln oder sonstiges süßes oder salziges Gebäck – geschweige denn Chips.

Und wozu das alles? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich diese Art der Ernährung positiv auf den Stoffwechsel auswirken und somit Gewichtsverlust bewirken kann.

Die ketogene Ernährung geht noch einen Schritt weiter: kohlenhydratarm und gleichzeitig fettreich. Soweit so plausibel. Findet diese Ernährung allerdings über einen längeren Zeitraum statt, kann das eine Umstellung des Energiestoffwechsels im Körper zur Folge haben.

Während wir normalerweise rund 200 Gramm Kohlenhydrate zu uns nehmen, übersteigt die Tagesdosis bei der Ketogenen-Diät 20 Gramm nicht. Dafür isst Du fettigen Fisch, viel Fleisch und Wurst, Eier und kohlenhydratreiche Gemüsesorten wie Zucchini oder Brokkoli. Obst spielt aufgrund des hohen Fruchtzuckergehalts bei dieser Ernährung so gut wie keine Rolle.

Bei dieser Ernährung simulieren wir einen Notstand und der Körper geht an seine eisernen Reserven.

Die Idee hinter dieser speziellen Art der Ernährung ist – in meinen Augen – zumindest fragwürdig. Denn durch die enorme Reduzierung von Kohlenhydraten nehmen wir dem Körper die schnellste Energiequelle einfach weg. Und wenn der eigene Glykogenspeicher nach kurzer Zeit aufgebraucht ist, stellt der Organismus den Stoffwechsel um. Er spaltet jetzt vermehrt Fette auf und versorgt Muskeln, Organe und das Gehirn so mit Energie. 

Der Keto-Ernährungstrend ist mit Vorsicht zu genießen

Die Umstellung des Stoffwechsels kann dann zwar zur gewünschten Gewichtsabnahme führen, ist aber nicht unbedenklich. Die Nieren werden dadurch stark belastet, durch eine Anreicherung von Giftstoffen entsteht Mundgeruch. Es treten Konzentrationsschwierigkeiten auf – und Verstopfung. Hin und wieder empfehlen Ärzte eine ketogene Diät – allerdings nur bei schweren Krankheiten. Krebszellen verbrauchen beispielsweise mehr Zucker als gesunde Zellen. Die Theorie: Nimmt man ihnen durch Kohlenhydratverzicht den Zucker, sterben sie ab. Es gibt Berichte über positive Beispiel, eine verlässliche Studie gibt es noch nicht.

Wer sich damit auseinander setzen will, kann sich in diesem Ratgeber informieren. “Ketogene Ernährung für Einsteiger” beschreibt die Theorie hinter der Idee und gibt einen Diät-Plan an die Hand. Allerdings ist dieser auf 14 Tage reduziert – und das ist auch gut so.

Ein aktueller Stand der Forschung rund um das Thema ketogene Ernährung ist dieses Buch von Ulrike Gonder: Der Keto-Kompass. Er beschäftigt sich mit Pro und Contra, zeigt aber auch Chancen dieses Ernährungstrends auf.

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