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In den vergangenen drei Jahren habe ich mein Wohnzimmer drei mal umgestaltet. Drei Mal! Immer an den Trends entlang, erst im weißen Skandi-Look, später in Blau-Gelb, dann im Ethno-Style.

Das war immer schön. Für eine Saison.

Dann habe ich mich gefragt: Warum sehe ich mich so schnell an den neuen Wohn-Accessoires und Farben satt? Wieso will ich ständig etwas Neues? Und warum, verdammt, kaufe ich Dinge, die ich nicht einmal ein Jahr später direkt in den Keller stelle?!

Die Antwort fand ich, als ich begann, mich mehr mit den Themen Design und Minimalismus auseinander zu setzen: Alles, was ich mir gekauft habe, wurde von aktuellen Hypes bestimmt, war also perfekt für den Moment – aber genauso unbeständig, wie der Trend selbst.

Ich erkannte: Wenn ich wirklich nachhaltig einrichten wollte, musste ich anders auswählen. Bewusster.

Wer bewusst eine Entscheidung für eine Sache fällt, hat länger etwas davon. Klingt logisch, oder? Und ein bisschen esoterisch, ich weiß. Aber eigentlich ist es simpel: Für eine bewusste Entscheidung braucht es gute Gründe.

Und damit kommen wir zu den Produkten, die ich Dir heute vorstellen will. Denn sie wurden von Design-Ikonen geschaffen, oft schon vor Jahrzehnten, und entsprechen heute noch immer dem guten Geschmack. Warum? Weil die Designer sich etwas dabei gedacht, weil sie gute Gründe für die Gestaltung hatten.

Ich garantiere Dir: Sobald Du einen der folgenden Design-Klassiker in Dein Zuhause stellst, wirst Du verstehen, was ich meine. Hier kommt meine Auswahl an sechs dekorativen Kultobjekten, die zeitlos sind und Deine Wohnung schöner machen.

  1. Eames Bird: Eine Design-Ikone, die nie eine werden sollte

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BildVitra Eames House Bird schwarz
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NameVitra Eames House Bird schwarz
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Preis169,00 €
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Interior-Magazine, Home-Blogger, Serien-Set-ups: Geht es um stilvolle und minimalistische Ästhetik, darf er nicht fehlen: der Vitra Eames House Bird. Kein Wunder, schließlich ist er einer DER Design-Klassiker schlechthin! Ob im Skandi-Look oder im bunten Popkultur-Umfeld, der schwarze Vogel aus hochwertigem, lackierten Erlenholz mit der schlanken Silhouette darf nicht fehlen.

Jetzt fragst Du Dich sicherlich: Wieso zur Hölle ist eine so schlichte Dekofigur weltweit Ausdruck ausgeprägten Stilbewusstseins?! Ja, Du hast recht: ein bisschen erinnert sie an diese hässlichen schwarzen Kunststoff-Krähen, die Tauben von Balkonen fern halten sollen:

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BildIso Trade Taubenschreck Vogelschreck 40cm Rabe Krähe Kunststoff schwarz 783
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NameIso Trade Taubenschreck Vogelschreck 40cm Rabe Krähe Kunststoff schwarz 783
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Der Vitra Eames Housebird allerdings verschreckt nicht – sondern zieht alle Blicke auf sich. Und ich verrate Dir, warum: Charles und Ray Eames, zwei der wichtigsten Designer des 20. Jahrhunderts, sind dafür verantwortlich. Sie haben den Kultstatus des Vogels geprägt, ohne das gewollt zu haben.

Denn – anders, als der Name suggeriert – hat Charles Eames den Vogel nicht entworfen. Du hast richtig gelesen: Eines seiner bekanntesten Werke hat eigentlich jemand ganz anderes gemacht.

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Nur wer das war, das weiß niemand so recht. Das Ehepaar Eames hat den Vogel nämlich von einer Reise nach Nordamerika mitgebracht. Die Figur stammt von irgendeinem Markt im Nirgendwo, ein Einzelstück, günstig geschossen!

Eames erinnerte der Vogel an die Freiheit des Reisens.

Also nahmen sie ihn mit, gaben ihm einen Platz in ihrem Wohnzimmer, dem berühmten Wohn-und Atelierhaus im Villenvorort Pacific Palisades bei Los Angeles, das die Designer selbst entworfen hatten.

https://www.shutterstock.com/de/image-photo/los-angeles-california-usa-march-2018-1095854558

Weil sie dort ständig von Journalisten besucht und fotografiert wurden, reiste der Vogel auf Bildern schnell um die ganze Welt – und wurde Kult. Also ließ Vitra das Originalobjekt per 3D-Scan nachbilden.

Heute wird der Vitra Eames House Bird natürlich – wie alles von Eames – als Massenware produziert. Denn genau das war immer sein Anliegen: Durchdachtes Design einigermaßen günstig anzubieten.

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Der Vogel hat zwar seinen Preis, aber glaub mir: Er wertet selbst die ödesten Ecken auf, verleiht Räumen eine besondere Ästhetik – und ist auf jeden Fall sein Geld wert! Bei mir steht der Vitra Eames House Bird zum Beispiel in einem einfachen IKEA Billy Regal und lässt es gleich ganz anders wirken. Aber auch im Büro macht der Vogel eine gute Figur: Dort habe ich ihn in Kombination mit Sukkulenten, einem Zeitschriftensammler und einem kleinen Häuschen aus schwarzem Metall in Szene gesetzt.

Kurzum: Das Design der Figur ist so zeitlos, dass Du das gute Stück Dein Leben lang gerne anschauen und in der Gestaltung Deines Interieurs vielfältig einsetzen kannst. Und an dem wahrscheinlich auch noch Deine Enkelkinder Freude haben werden.

  1. Aalto-Vase: Die Vase, die eine Revolution war

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BildIittala 950516 Aalto Vase Set 160 mm, 95 mm klar
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In meiner Heimatstadt Bremen gibt es ein Hochhaus, 21 Etagen, ein grauer Block. Kaum jemand mag es, manche bezeichnen es als Schandfleck des Stadtteils – aber eigentlich ist es von einem Designer entworfen, der sich um viele Prachtbauten und wunderschöne Wohnaccessoires verdient gemacht hat: Alvar Aalto.

Na gut, zugegeben: Die Aalto Vase ist – mehr als das Hochhaus – schon von Weitem ein Hingucker. Sie gilt als Ikone des finnischen Designs und ist aufgrund ihres asymmetrischen Grundrisses und der organischen Linienführung eines der bekanntesten Glasobjekte der Welt.

Kein Wunder, denn die Vase war damals eine echte Revolution!

Immerhin mussten und müssen noch immer ganze sieben Glasbläser zehn Stunden an der Vase arbeiten. Ja genau: zehn verdammte Stunden. Sie durchläuft zwölf Stationen mit teilweise bis zu 1100 Grad Celsius, bis sie perfekt ist. Du verstehst: That shit is hot!

Falls Dich interessiert, wie jedes Einzelstück entsteht, empfehle ich Dir dieses Video:

Der Effekt: Das Glas erinnert optisch durch die ungewöhnliche Form nicht nur an die finnische Seenlandschaft, sondern ist auch, jede für sich, ein echtes Unikat.

Aalto hatte damals die Vision, ein Wohn-Accessoire zu schaffen, das mit keinem anderen auf der Welt vergleichbar ist. Damit gewann er einen Wettbewerb des Herstellers Iittala – und sicherte sich so einen Platz bei der der Paris World’s Fair 1937, der wichtigsten internationalen Design-Ausstellung der Welt.  

Ein Original der der Aalto-Vase, die teilweise auch unter dem Namen Savoy-Vase zu finden ist, weil das Ausstellungsstück von der Paris World’s Fair in dem gleichnamigen finnischen Luxus-Restaurant zu sehen war, ist heute kaum zu bezahlen. Aber zum Glück hat Iittala mittlerweile ein großes Sortiment der Vasen produziert, in allen Größen, Farben und Formen.

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Der größte Vorteil aber ist: Durch die zurückhaltende Gestaltung macht sich die Aalto-Vase im Mittelpunkt einer großen Festtafel genauso gut, wie auf einem kleinen Beistelltisch oder der Fensterbank – und das sogar, wenn keine Blumen drin stecken. Mein Favorit ist dabei diese Variante in einem kühlen Aquablau:

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BildIittala Aalto Deko Vase, Glas, Aquablau, 16 cm
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  1. Braun Wecker: Das Design, das Steve Jobs inspirierte

Sicherlich hast Du Dich schon einmal gefragt, warum es niemanden gibt, der das Design von Apple NICHT schön findet. Ich persönlich kenne zwar viele Leute, die Apple zu teuer, zu abgehoben oder zu unsozial finden – aber keinen, der das zeitweise wertvollste Unternehmen der Welt für die Gestaltung seiner Produkte kritisiert.

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Apple macht einfach verdammt viel richtig. Aber das liegt nicht allein an den hypertalentierten Mitarbeitern und den großartigen Vision des leider viel zu früh verstorbenen Steve Jobs. Sondern vor allem auch an den Vordenkern, die Apples Chefdesigner Jonathan Ive, mittlerweile selbst eine Ikone, mit ihren Designs erst zu iPhones, Macs und iPads inspiriert haben.

Einer der größten war Dieter Rams. Wirklich, den Namen solltest Du Dir merken!

Rams war für eine Design-Sprache bekannt, die heute völlig normal ist, Mitte des 20. Jahrhunderts aber noch ziemliches Neuland war: Schlicht, reduziert, aber funktional sollten seine Werke sein – in Anlehnung an die Philosophie des berühmten Bauhaus-Designs (nein, das hat nichts mit den Baumärkten zu tun). Und Werke heißt in diesem Fall: Kaffeemaschinen, Stereoanlagen, Rasierer.

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Denn der deutsche Gestalter und gelernte Architekt war von Mitte der 50er- bis in die 90er-Jahre verantwortlich für den Look der Produkte der Marke Braun. Die Eindrücke der Nachkriegszeit prägten Rams – wurde es anderswo in den 60ern ziemlich bunt in der Gestaltung, vertrat der Designer noch immer geordnetes und aufgeräumtes Design von langlebigen Produkten.

Solltest Du mehr Interesse an Rams haben, empfehle ich Dir diese Video:

An vielen Stellen wird das deutlich, vor allem aber an den Radios und Uhren, die Braun produziert hat. Macht es jetzt Klick? Genau! Wenn Du ein iPhone besitzt, wird Dir auffallen, dass die Uhren, aber auch die Taschenrechner-App ziemlich viel gemeinsam haben mit dem Look der Produkte. Und jetzt halte mal Deinen alten iPod neben dieses Braun Radio:

Wenn man das einmal gesehen hat, fällt es einem an vielen Stellen immer wieder auf. Zum Beispiel auch beim Wecker.

Der Braun-Wecker ist ein echter Klassiker, der vor allem auf Sideboards, im Regal oder auf Beistelltischen gut aussieht. Und er ist dazu auch ziemlich günstig! Wer etwas mehr Geld ausgeben will, kann sich auch die Variante mit Sprachsteuerung holen – und morgens dem Wecker einfach sagen, wenn er sich abstellen soll.

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BildBraun BNC004BKBK sprachgesteuerter Wecker, klassisches Design, Schwarz
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NameBraun BNC004BKBK sprachgesteuerter Wecker, klassisches Design, Schwarz
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  1. Wagenfeld Lampe: Ein Licht, das alles überstrahlt

One more thing, wie Steve Jobs auf seinen Apple-Keynotes zu verkünden vermochte, habe ich noch. Und das kommt Dir als Design-Enthusiast vielleicht sogar bekannt vor: die Wagenfeld Lampe. Die einen hassen sie, weil diese sie an verstaubte Büros alter Zeiten erinnert. Die meisten aber lieben sie – und zwar nicht erst, seit sie die Serie Mad Men geschaut haben. (Falls Du das vorhast: Achte mal auf die Einrichtung der Büros! Hier siehst Du so ziemlich jeden Lampendesign-Klassiker der 50er- bis 70er-Jahre.)

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Gestaltet hat die Lampe der Bremer Künstler Wilhelm Wagenfeld, in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Industrie-Designer Carl Jacob Jucker. Und gemeinsam haben sie es bis ins Museum of Modern Art in New York geschafft, den heiligen Hallen des modernen Designs. Seit 1986 ist die Lampe dort in der Dauerausstellung zu sehen.

Aber warum?

Die Wagenfeld-Lampe ist:

  • schlicht: Der Mix aus mundgeblasenem Glas und Metall ist unauffällig und zeitlos, wirkt aber absolut hochwertig.
  • funktional: Auch die Wagenfeld Lampe wurde nach dem Bauhaus-Prinzip „Form follows function“ gestaltet. Unnötige Extras oder Verschnörkelungen sucht man vergebens.
  • einzigartig: Jede Lampe wird fortlaufend auf dem Boden nummeriert.
  • ein echter Klassiker: Wie bei den anderen Produkten auch lebt diese Lampe davon, dass sie seit Jahrzehnten überall dort zu sehen ist, wo Wert auf Design gelegt wird.

Das Verrückte ist: Die Lampe hat Wilhelm Wagenfeld damals in seiner Ausbildung gestaltet!

Und mit der Kleinserien-Produktion einen echten Trend ausgelöst: Die Leuchten, die heute einzig und allein von der Bremer Firma Tecnolumen produziert werden, brachten industrielles Design in die von massiven Holzschränken und schweren Polstermöbeln erdrückten deutschen Wohnzimmer der 1920er-Jahre.

In diesem Video werden die Hintergründe ganz gut erklärt:

Mittlerweile gibt es auch viele Kopien von der Lampe auf dem Markt. Damit Ihr wisst, worauf Ihr achten müsst, hier die wichtigsten Eigenschaften, um das Original zu erkennen:

  • der Schirm besteht aus mundgeblasenem Opalglas
  • die Oberfläche ist vernickelt, nicht verchromt – sie wird mit der Zeit leicht gelblich
  • das Kabel ist mit schwarzem Textil ummantelt
  • die Zugschnur zum An- und Ausschalten kommt aus einer Tülle und hat eine kleine Kugel am Ende
  • die Fußplatte ist gestempelt und enthält neben der Produktionsnummer auch das Tecnolumen-/Bauhaus-Logo

Ein Design-Klassiker, der nicht nur Dein Wohnzimmer, sondern auch die Augen eines jeden Bauhaus-Fans zum Leuchten bringt!

  1. Shorebird von Sigurjón Pálsson: Der Vogel mit drei Beinen

Auf meiner ersten Reise durch Island sind mir viele Dinge begegnet: beeindruckende Eislandschaften, super herzliche Menschen, hervorragender Kaffee (ja, tatsächlich!). Und ein kleines Wesen mit augenscheinlich drei Beinen.

„Überall war es zu sehen, in Küchenfenstern, Hotellobbys, kleinen Cafés. Klar, dass ich das Ding haben wollte.“

Es stellte sich heraus: Das dreibeinige Wesen ist ein Vogel. Ein Küstenvogel, von dem man im Norden von Europa viele beobachten kann, wunderbar reduziert auf das Wesentliche: bisschen Körper, etwas Schnabel und viel Bein.

Solltest Du diese niedlichen Tierchen noch nie gesehen haben: Hier kommen 17 Minuten Shorebird-Aufnahmen. In HD!

Die Ähnlichkeit ist unverkennbar, oder? Gestaltet wurde der Shorebird von dem Isländer Sigurjón Pálsson für das Label Normann Copenhagen. Der Vogel wird in der ganzen Welt bestellt und hat sich bereits millionenfach verkauft.

Darauf ein lautes: Huu! Hu! Hu! Und klatschen.

Denn obwohl Sigurjón Pálsson die Dekofigur erst 2014 herausgebracht hat, wird sie von Experten schon jetzt zu den Must-have-Design-Stücken gezählt – und wird wohl in einem halben Jahrhundert zu den absoluten Design-Klassikern zählen.

Den Shorebird gibt es in verschiedenen Farben, ganz in Schwarz zum Beispiel.

Meine Lieblingskombi: Eiche mit dunklen Beinen. Bei der Größe kannst Du zwischen small, medium und large wählen.

Wer nicht lang fliegen, aber sich etwas nordisches Flair nach Hause holen möchte, ist mit dem Shorebird von Normann Copenhagen also gut beraten. Und für alle anderen Design-interessierten und Ästheten hier ein Travel-Tipp: Island ist echt eine Reise wert. Pure Inspiration!

  1. Kay Bojesen: Ein Affe für Zuhause

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Michael Jackson hatte ihn, Justin Bieber auch: einen eigen Affen. Während die süßen Tierchen auf der Neverland Ranch immerhin noch genügend Platz hatten, wäre die Haltung in meiner kleinen 60-Quadratmeter-Bude pure Tierquälerei. Weil Affen aber zu meinen absoluten Lieblingstieren gehören, und weil Kay Bojesen wirklich ein fantastisches Auge für verspielte, aber anspruchsvolle Tier-Designs hatte, hat es aber doch tatsächlich ein Primat in meine Wohnung geschafft.

Und nicht nur in meine. Die Affen-Figur von Kay Bojesen gehört zu den wenigen Spielzeugen, die wohl mehr von Erwachsenen, als von Kindern benutzt werden. Warum auch nicht?

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Ich sag Dir, was dafür spricht: Der Affe hat nichts mit buntem Plastik-Spielzeug zu tun, sondern ist ein echtes Meisterwerk aus hochwertigem Limba- und Teakholz. Mit den langen Armen, der abstrakten Augen-Partie und der kugelrunden Schnauze sorgt er meist für ein Lächeln im Gesicht – denn diese sind so gestaltet, dass sie sofort die Gefühle entlocken, die man sonst vielleicht schon einmal beim Beobachten der putzigen Artgenossen im Zoo oder beim Fernsehen hatte.

Kay Bojesen hat den Affen in einer Reihe von verschiedenen anderen Tierfiguren zwischen 1935 und 1957 entworfen und zunächst in seinem kleinen Spielzeug- und Schmiede-Laden in Kopenhagen verkauft. Von dort aus belieferte er bis zu seinem Tod 1958 tatsächlich die ganze Welt mit seinen Handarbeiten!

Mittlerweile werden diese in Serie hergestellt, haben aber ihren Charme nicht verloren.

Die Affen selbst lassen sich wunderbar an Regale hängen, auf dem Schreib- oder dem Nachttisch platzieren. Sie passen perfekt zum anhaltenden Urban-Jungle-Trend. Und lockern durchgestyltes Wohndesign mit einer spielerischen Note auf. Perfektes Understatement für alle Design-Fanatiker, die sich selbst nicht zu ernst nehmen.