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Quietschende Reifen, laute Motorengeräusche. Ein schwarzer Sportwagen liefert sich ein Wettrennen mit einem Auto – bis zum Rand gefüllt mit üblen Verbrechern. Was tun? Der junge David Hasselhoff weiß Bescheid und spricht zu seinem Auto: “Wir brauchen Verstärkung K.I.T.T.”. Das Auto reagiert  – mit einer Sprachantwort.

In den 80er Jahren noch Science Fiction vom Feinsten, heute Realität. Alexa, Siri und Co. machen’s möglich! Wir reden nicht nur mit unseren Smartphones, mittlerweile erteilen wir – indirekt – Befehle in unseren eigenen vier Wänden an alle möglichen Haushaltsgeräte.

Das Thema Smart Home geht durch die Decke! Besonders die sogenannten Smart Home Speaker sind beliebt. Die Smart Home Consumer Survey 2018 verzeichnet bei der Verbreitung der intelligenten Lautsprecher einen Zuwachs von 67 Prozent seit 2015. Insgesamt verwenden rund 15 Prozent der Deutschen einen Speaker – das sind fast 12,5 Millionen Menschen.

Die Branchenriesen aus den Bereichen Technik und Internet wittern ihre Chance. Doch wer bietet Dir letzten Endes das beste Gerät? Ob Amazon Echo, Sonos oder der Apple HomePod besser abschneidet, zeige ich Dir in diesem Test.

Im Vergleich findest Du Alexa-basierte Speaker von Amazon, Sonos, Marshall und Bose. Zusätzlich werfen wir noch einen Blick auf die Produkte von Apple und Google. Folgende Kriterien sind dabei relevant:

  • Sound
  • Spracherkennung
  • Design
  • Preis

Amazons Flaggschiff: Echo Plus

Amazon versorgt den Markt mittlerweile mit drei verschiedenen Smart Speakern. Neben dem kleinen Echo Dot und dem Standardgerät Echo ist der bisher umfangreichste Lautsprecher der Echo Plus.

Das Flaggschiff der Amazon-Familie erscheint bereits in der zweiten Generation und versorgt Dich mit einer ganzen Menge Sound. Ein kleines Manko gibt es aber: Die zweite Generation kommt in einem kompakteren Design als die Vorgängerversion und büßt dadurch bei den Hochtönen ein.

Bei der Spracherkennung kann der Echo Plus wieder punkten. Sieben Mikrofone und eine zusätzliche Geräuschunterdrückung helfen dem Speaker dabei Deine Stimme von fast überall aus zu hören.

Das Design des intelligenten Lautsprechers ist schlicht, aber trotzdem schick. Der Zylinderform bleibt Amazon weiter treu. Das Äußere ziert eine Stoffhülle. Bei der Farbe kannst Du derzeit zwischen Anthrazit, Hellgrau und Sandstein wählen. Der Lichtring und die Schaltflächen auf der Oberseite des Echo sind seit der ersten Generation vorhanden und ändern sich nur minimal.

Für den Echo Plus musst Du verglichen mit den anderen Lautsprechern am wenigstens zahlen. Derzeit liegt der Preis bei 150 Euro.

  • Spracherkennung
  • Design
  • Preis
  • Sound

Sonos Der Alleskönner

Die US-amerikanische Marke Sonos hat sich langsam aber sicher in der Riege der großen Smart Speaker Anbieter etabliert. Wie bei den Gadgets aus dem Hause Amazon, verfügt Sonos ebenfalls über verschiedene Modelle. Für diesen Vergleich spielt allerdings nur Sonos One eine Rolle.

Beim Sound muss sich der Sonos nicht verstecken. Im Gegenteil. Ein klarer Klang und volle Bässe bieten Dir ein tolles Sounderlebnis. Besonders bei elektronischer Musik glänzt der Speaker.

Die Spracherkennung ist in etwa auf dem Level des Amazon Geräts. Einziger Minuspunkt: Im Sonos sind nur sechs Mikrofone verbaut. Das heißt für Dich, dass Du Deine Stimme minimal anheben musst, um die Sprachkommandos fehlerfrei an das Gerät zu bringen. Bei der Steuerung punktet der Sonos aber trotzdem. Er ist kompatibel mit Alexa und kann über AirPlay auch Apple-Geräte verstehen. Die eigene App sorgt auch dafür, dass es zu keinen Abbrüchen kommt.

Das Design des Klangwunders bleibt minimalistisch. Der Sonos erinnert an einen modernen Lautsprecher. Große Designfeatures suchst Du vergeblich, trotzdem wirkt das Gehäuse ansprechend und lässt sich in den Farbmöglichkeiten schwarz und weiß in Deine Wohnung integrieren.

Der Preis ist mit derzeitigen 229 Euro im Mittelfeld der verglichenen Lautsprecher. Alles in Allem bietet der Sonos also ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

  • Sound
  • Design
  • Preis
  • Anzahl Mikrofone

Marshall schickt den “Klassiker” ins Rennen

Du willst mit Deiner E-Gitarre einen ganzen Club zum Ausrasten bringen? Hast Du nicht wenigstens einmal davon geträumt? Dann solltest Du Dir den Marshall Stanmore 2 Voice anschauen. Der Smart Speaker bringt Dir ordentlich Rock’N’Roll in die Bude.

Im Bereich Sound müssen wir über die Qualität des Stanmore nicht diskutiert: der Marshall-Speaker ist eine absolute Sound-Granate. Und mit den richtigen Sounds hast nicht nur Du etwas davon – sondern mit Sicherheit auch Deine Nachbarn.

Die Spracherkennung ist solide, aber keine Offenbarung. Dafür ist das Gerät ehrlich gesagt auch nicht gedacht. Die zwei verbauten Mikrofone hören Dich aber trotzdem, wenn Du Alexa um etwas bittest. Die hauseigene App ist intuitiv gestaltet, aber ansonsten eher basic.

Das Design ist der große Pluspunkt! Optisch stellt der Marshall Stanmore alle anderen Vergleichs-Speaker in den Schatten. Das Äußere ist inspiriert von den großen Lautsprechern, die die Konzerthallen dieser Welt beschallen. Der intelligente Lautsprecher passt dabei sowohl in eine moderne Einrichtung, schmeichelt aber auch Einrichtungsstilen der Marke vintage.

Der Punkt, der mir sauer aufstößt: Für den Marshall blätterst Du mal eben 399 Euro hin. Das ist für einen Smartspeaker ein stolzer Preis.

  • Sound
  • Design
  • Preis

Der Styler mit dem Apfel

Die Geräte mit dem kleinen Apfel sind echte Design-Perlen. Das ist einfach so. Auch bei den Smart Speakern setzt das amerikanische Unternehmen auf den bewährten Trend.

Aber der Apple HomePod kann noch mehr. Der Sound ist füllig. Gerade bei den Bässen punktet Apple mit dem Smart Speaker. Bei den mittel- und hochfrequenten Tönen kannst Du absolut solide Ergebnisse erwarten. Übersteuerung dürfte Dich nicht beschäftigen.

Die Steuerung des HomePod ist wie bei Apple üblich sehr intuitiv. Apple-Fans werden sich ohne große Schwierigkeiten auf den Speaker stürzen, denn das Gerät benutzt die gängigen Siri-Befehle. Das ist allerdings auch ein Kritikpunkt. Das Gerät unterstützt nämlich ausschließlich die hauseigenen Produkte – alles wie immer.

Das Design ist hochwertig. Keine Ecken und Kanten. Ein qualitativer Stoffüberzug, der fast das komplette Gerät umspannt,veredelt den HomePod. Wenn Du sowieso in die Produkte von Apple verliebt bist, wirst Du Dich hier komplett wiederfinden.

Der Preis liegt wie bei Apple deutlich über denen der Konkurrenz – mit Ausnahme des Marshall-Produkts. Mit 350 Euro bist Du dabei.

  • Design
  • Sound
  • Preis

Der allwissende Google-Beitrag zum Speaker-Vergleich

Suchbegriffe bei Google eintippen, gehört der Vergangenheit an. Ein kurzes “Ok Google” und der Smart Speaker des Suchmaschinengiganten reagiert. Ob das System auch bei den anderen Kategorien mithält?

Beim Sound muss Google Home einige Abstriche machen. Das Gerät ist nicht unbedingt für den Multimediabetrieb gedacht, sondern soll als klassischer Unterstützer in den eigenen vier Wänden dienen. Der Speaker beschallt die Räume zwar solide, aber gerade bei den Höhen kann er nicht mithalten. Maximal übertrifft er die Qualität eines Standard-Radios.

Die Spracherkennung schneidet im direkten Vergleich mit dem Echo minimal schlechter ab, ist aber trotzdem auf einem hohen Niveau. Bei starker Umgebungskulisse gehen Kommandos aber häufig unter. Dafür punktet er mit der Kontexterkennung. Stellst Du dem Gerät eine Frage, kann es auch Anschlussfragen ohne Probleme einordnen.

Das Plastik-Design ist schlicht, aber geschmackvoll. Die farbigen Bodenmodule erscheinen hochwertig und bieten Spielraum für individuelle Add-Ons. Das Touchpad auf der Oberseite leuchtet – Überraschung! – in den Farben des Google Logos.

Beim Preis konkurriert das Modell von Google klar mit dem von Amazon. Denn: Der Preis ist identisch. Für den Google Home gehen 149 Euro über die Ladentheke.

  • Spracherkennung
  • Design
  • Sound

Bose schickt den Debütanten ins Rennen

Foto: Amazon.de

Mit dem Home Speaker 500 feiert BOSE ein Debüt bei den Smart Speakern. Der intelligente Lautsprecher des Soundsystemherstellers versucht den großen Konkurrenten den Rang abzulaufen.

Beim Sound bekommst Du gewohnte Qualität von BOSE. Wenn Du bereits einen Kopfhörer oder ein anderes Gerät der Marke besitzt, weißt Du also, was Dich erwartet! Der Sound ist präzise und klar, schneidet aber beispielsweise im Vergleich zum Sonos One etwas schlechter ab. Die Schwächen liegen auch hier im Bereich der Höhen.

Die Spracherkennung lässt hingegen nichts zu wünschen übrig. Alexa kann über die sensiblen Mikrofone präzise angesteuert werden – einzig bei S-Lauten zischelt der Lautsprecher etwas.

Das Design ist klobiger als bei den anderen Vergleichsteilnehmern. Das Gehäuse ist aus Alu, wodurch der BOSE Home Speaker schwerer ist als die Kollegen von Amazon oder Sonos. Ein Highlight ist das Display auf der Vorderseite. Hier kannst Du Titel und Interpreten sehen und das Albumcover erscheint. Ein nettes Feature!

Preislich ist BOSE im höheren Segment zu finden. Der Home Speaker kostet Dich 350 Euro. Damit challenged BOSE eher die Produkte von Marshall und Apple.

  • Sound
  • Spracherkennung
  • Preis
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BildBose Home Speaker 500 mit integrierter Amazon Alexa-Sprachsteuerung Schwarz
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NameBose Home Speaker 500 mit integrierter Amazon Alexa-Sprachsteuerung Schwarz
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Preis349,00 €
Streichpreis€ 449,95 €
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Das Fazit

Zusammenfassend steht eine Sache fest: Alle Anbieter versorgen Dich mit gut durchdachten und leistungsfähigen Produkten. Legst Du Dir einen der sechs Lautsprecher zu, solltest Du Deinem Geld im Normalfall nicht nachtrauern müssen.

Das beste Gesamtpaket bietet aber der Sonos One.

Neben starker Klangwirkung, punktet das Gerät mit solider Spracherkennung und minimalistischem Design. Die Kompatibilität mit verschiedenen Systemen ist dabei die Kirsche auf der Sahnetorte. Wenn Du also nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis suchst, kannst Du mit der smarten Box von Sonos nichts falsch machen.